Debugger unterstützt Virtex5FXT-FPGAs

Mit dem Debugger TRACE32-ICD-PowerTools unterstützt Lauterbach ab sofort den PPC440-Core in einem Virtex5FXT-FPGA von Xilinx.

Mit dieser Erweiterung wird der Virtex5FXT FPGA zur Liste der »validierten Targets« von Lauterbach hinzugefügt. Sind mehrere Cores in einem FPGA vorhanden, so können diese mittels Multicore-Debugging gleichzeitig über nur einen JTAG-Port angesprochen werden.

Die Benutzeroberfläche TRACE32-PowerView ermöglicht ein Debugging auf Assembler- und Hochsprachenebene (C/ C++) über die im Silizium integrierte Debug-Schnittstelle. Über diese bekommt der Debugger Zugriff auf alle Hardware-Debug-Features des PPC440 sowie auf den ISOCM-Speicher in Virtex4FX- und Virtex5FXT-Devices, Onchip-Hardware-Breakpoints, Peripherieeinheiten, Register und auf das FLASH-Memory.

Die off-chip-Trace-Erweiterung PowerTrace benutzt nicht die onboard-FPGA-Memory, sondern speichert die Trace-Informationen in einem eigenen bis zu 4 GByte großen High-Speed-Memory ab. Darüber hinaus ist eine unbegrenzte Anzahl von Software-Breakpoints im RAM- und FLASH-Speicher möglich, der Support aller wichtigen C- und C++ Compiler sowie die Kernel-Awareness-Erweiterungen für ucLinux, Linux, QNX, VxWorks, Nucleus PLUS und für viele andere Betriebssysteme.

Mit dem TRACE32-PowerIntegrator und der TRACE32-PowerProbe stehen zwei Logikanalysator-Erweiterungen zur Verfügung, mit denen zusätzliche Informationen aufgezeichnet werden können. Dies sind 64 Kanäle mit max. 100 MHz bei der PowerProbe und 204 Kanäle mit max. 500 MHz Abtastrate beim PowerIntegrator.