Attraktive 3D-Bedienoberflächen entwickeln

Hersteller, die ihre elektronischen Produkte durch neuartige Bedienkonzepte aufwerten wollen, benötigen dafür ein Entwicklungswerkzeug, mit dem sich 2D/3D-Designs für Embedded-Plattformen leicht erstellen und ausprobieren lassen. Der »Embedded Wizard« von Tara Systems ist ein Entwicklungs- und Prototypting-Tool für Graphical User Interfaces (GUI), das bei vielen TV- und Set-Top-Box-Herstellern etabliert ist.

Die neue Version 5.20 bietet erstmals einen »Lightweight 3D«-Ansatz, der GUI-Entwicklern eine Vielzahl neuer Design-Möglichkeiten eröffnet.
Der Begriff des dreidimensionalen Designs umfasst im Allgemeinen Techniken zum Umgang mit Objekten, Räumen, Lichtquellen und Kameras.

Im Embedded Wizard hingegen wurde der Lightweight-3D-Ansatz bewusst auf einen zentralen Aspekt des 3D-Designs reduziert: die perspektivisch korrekte Projektion von Polygonen. Dieses, auch als Texture Mapping bekannte Verfahren, eignet sich durch seine überschaubare Komplexität für den Einsatz auf Embedded Systemen mit geringerer Rechenleistung besonders gut.

Der Lightweight-3D-Ansatz erlaubt das Skalieren, Rotieren und Verzerren graphischer Objekte und eignet sich für den Großteil der heute üblichen Designkonzepte für Benutzeroberflächen: Bewegung und Zoom von Menüpunkten im Raum, perspektivisches Blättern durch Bilder oder Mediencover, aber auch die Gestaltung analoger Instrumente mit drehbaren Knöpfen, Skalen und Zeigern.

Der Embedded Wizard wird zur Gestaltung von 2D-User-Interfaces bereits auf über 30 verschiedenen Embedded-Prozessoren eingesetzt. Die neuen Lightweight-3D-Features werden von Chipsets mit ausreichender Rechenleistung und integriertem 3D-Grafikbeschleuniger unterstützt. Eine optimierte Anbindung für unterstützte Prozessoren im sogenannten »Platform Package« entwickelt und vertreibt Tara Systems in Abstimmung mit dem jeweiligen Halbleiterhersteller.

embedded world: Halle 10, Stand 512