ARM: Windows CE auf ARM-Prozessoren mit RealView ICE schnell installiert

Der RealView ICE ermöglicht jetzt im Rahmen einer Zusammenarbeit zwischen ARM und Microsoft ein Hardware-gestütztes Debugging für Microsoft Visual Studio.

Mit den Treibern für das Extended Debugging Interface (eXDI), die ARM für RealView ICE entwickelt hat, können Entwickler, die mit Windows Embedded CE arbeiten, die erweiterten Debugging-Fähigkeiten des ICE nutzen. Ihnen wird damit die vollständige Transparenz und Steuerbarkeit der Hardware auf ARM-Prozessor-Basis erschlossen.

Über den eXDI Adaptation Layer wird der RealView ICE an die Microsoft Visual Studio IDE angeschlossen. Über eine GUI-Erweiterung kann der Entwickler auf weitergehende Debugging-Funktionen und die Funktionen des ARM-Prozessors zugreifen. Die Kombination aus RealView ICE und Software-Entwicklungs-Tools von Microsoft erlaubt es, Windows Embedded CE über einen JTAG-Anschluss herunterzuladen und hochzufahren, bevor eine  Ethernet-Schnittstelle oder ein serieller Kommunikations-Port implementiert ist. Da sich der Prozessorkern bei der Inbetriebnahme der Hardware direkt kontrollieren lässt, kann der Entwickler sogar vor dem Starten des Kernels mit dem Debugging beginnen.

»Die Kunden wünschen sich die fundierte Transparenz des ARM-Prozessors verbunden mit der Vertrautheit der Entwicklungswerkzeuge, die Microsoft für das Betriebssystem Windows Embedded CE anbietet. Auf diese Weise können sie schnell mit Produkten auf den Markt kommen, die sich deutlich vom übrigen Angebot abheben«, erklärt Mark Onions, Director of Marketing bei der System Design Division von ARM. »Die umfassende Unterstützung für sämtliche ARM-Prozessoren und die besondere Fähigkeit des RealView ICE zur Einbindung in die jeweils bevorzugte Toolchain erlauben es Halbleiteranbietern und OEMs, sofort von reduzierten Projektrisiken zu profitieren und größtmöglichen Nutzen aus ihren Tool-Investitionen zu ziehen.«