embedded world auf Rekordkurs

Mehr Aussteller und mehr Standfläche werden auf der diesjährigen embedded world für einen Besucherrekord sorgen, davon ist Walter Hufnagel, Mitglied der Geschäftsleitung der Messe Nürnberg, überzeugt.

Walter Hufnagel gingen auf der Eröffnungspressekonferenz zur embedded world fast die Superlative aus: »Sechs Jahre embedded world in Nürnberg, sechs Rekordjahre – das ist die Erfolgsgeschichte der weltweit größten Messe für Embedded-Technologien.« Und das ist nicht übertrieben, denn die Fakten sprechen für sich. 2008 präsentieren über 670 nationale und internationale Unternehmen (Vorjahr: 590) alles zum Thema Embedded-Systeme. Die gestiegene Ausstellerzahl schlug sich selbstredend auf die Standfläche nieder. Rund 18 Prozent mehr Standfläche konnte die MesseNürnberg in diesem Jahr an den Mann bringen. Zusammen ergibt dies die größte Embedded-Veranstaltung der Welt. Richard Krowoza, Projektleiter embedded world bei der NürnbergMesse, ist sich deshalb sicher: »Will man sich heute umfassend über den neuesten Stand der Embedded-Entwicklung informieren, sich mit Experten auf höchstem Niveau austauschen oder Lösungen für individuelle Fragestellungen finden, ist die embedded world für den Profi einfach erste Wahl. Das bestätigen uns nicht nur die Aussteller und Fachbesucher, sondern vor allem die harten Fakten: Wir legen 2008 erneut in allen Messekennzahlen zu.«

Bemerkenswert ist der internationale Anteil bei den Ausstellern, der bei rund 40 Prozent liegt. Ein Viertel der Unternehmen stellen das erste Mal auf der embedded world aus. Ob dieses Wachstum auch in Zukunft so ungebremst weiter geht? Walter Hufnagel ist vorsichtig: »Das weitere Wachstum wird sicher nicht so spektakulär sein, wobei wir allerdings das Ende der Fahnenstange nicht erreicht haben.« Bei den Besuchern dürfte sich das ähnlich verhalten, ist Hufnagel überzeugt. Er geht in diesem Jahr von einem weiteren Rekord aus. 15000 Besucher sollten es, seinem Wunsch nach, in diesem Jahr werden. Ein Indiz dafür sei die Zahl der Onlineregistrierungen, die in diesem Jahr bemerkenswert hoch sei. Allerdings schränkt Hufnagel ein, dass Besucher oft flüchtiger als ein Reh sind, und es deshalb keine Gewähr gibt, ob diese Zahl erreicht wird.