USA-Geschäft forciert: Zollner beteiligt sich an EIT

Nach der Eröffnung einer Vertriebsniederlassung in den USA zu Beginn des Jahres baut Zollner Elektronik seine Geschäftsaktivitäten in den USA mit der Beteiligung am EMS-Dienstleister EIT weiter aus.

»Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten kommt es darauf an, den Schritt nach vorn zu wagen, um durch Investitionen auch weiterhin einen nachhaltigen Unternehmenserfolg zu erzielen«, sagt Johann Weber, Vorstandsvorsitzender der Zollner Elektronik. »Unser USA-Engagement soll wesentlich dazu beitragen, gut positioniert zu sein, sobald der Markt sich erholt.«

Profitieren will Zollner vor allem von der Unterstützung des erfahrenen Entwicklungs-Teams von EIT. Einen zusätzlichen Mehrwert für die Zollner-Kunden in den USA soll die schnelle Umsetzung von Mustern mit dem »ExpressIT-Musterservice« von EIT bringen. Identische Anlagen, Maschinen und Prozesse beider Fertigungsdienstleister sorgen für einen nahtlosen Übergang zur Serienproduktion an den weltweiten Zollner-Standorten.

Die bislang »nur« lokal aufgestellte EIT profitiert im Gegenzug vom globalen Zollner-Netzwerk und hat somit auch die Möglichkeit für seine bestehende Kundenbasis auf die weltweiten Produktionskapazitäten – beispielsweise im Low-Cost-Segment – von Zollner zurückzugreifen. Joe T. May, Vorstandsvorsitzender von EIT bekräftigt die synergetische Zielsetzung: »Unsere gemeinsamen Fähigkeiten bieten sowohl unseren langjährigen bestehenden, als auch unseren neuen Kunden die Möglichkeit eine Fülle von Ressourcen zu nutzen.«

Beide EMS-Unternehmen verbindet ein ähnlicher Unternehmergeist mit vergleichbaren Prinzipien und Philosophien sowie die Tatsache, dass beide Firmen nicht börsennotiert und in Familienbesitz sind. Beide Unternehmen blicken auf eine langjährige Historie auf dem EMS-Sektor zurück und betonen, über eine solide finanzielle Basis zu verfügen.