Trumpf: Zweistelliger Gewinn trotz Umsatzrückgang

Der Werkzeugmaschinenbauer und Industrielaserhersteller Trumpf erwartet für das am 30. Juni zu Ende gegangene Geschäftsjahr 2008 ein positives Ergebnis im zweistelligen Millionenbereich trotz eines deutlichen Nachfragerückgangs.

Die endgültigen Zahlen wird das Unternehmen im Rahmen seiner Bilanzpressekonferenz am 20. Oktober 2009 veröffentlichen. Die vorläufige Bilanz: Der Umsatz sank um 23 Prozent auf 1,66 Milliarden Euro.

Bei der Vorlage der vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr sagte Unternehmenschefin Nicola Leibinger-Kammüller: »Wir haben schnell auf die weltweite Wirtschaftskrise reagiert und konnten unsere Kosten reduzieren, so dass wir im abgelaufenen Geschäftsjahr einen akzeptablen Gewinn erzielt haben. Das werte ich angesichts der derzeitigen Situation als Erfolg.«

Der Auftragseingang verminderte sich um voraussichtlich 35 Prozent auf 1,35 Mrd. Euro. Trumpf verzeichnete einen Rückgang in allen Weltregionen und in allen Geschäftsbereichen. Einzig der Geschäftsbereich Medizintechnik erzielte Umsatzzuwächse. Die Mitarbeiterzahl blieb mit 8000 konstant. Allerdings reduzierte der seine Personalkapazität angesichts der geringeren Aufträge über den Abbau von Arbeitszeitkonten und den Einsatz von Kurzarbeit.

Daneben wurden Liquidität und Eigenkapital erhöht, um das Unternehmen auf mögliche Herausforderungen einer anhaltenden Wirtschaftsschwäche vorzubereiten. 75 Millionen Euro führte die Eigentümerfamilie Leibinger dem Eigenkapital zu. Die Eigenkapitalquote überschritt damit die 50-Prozent-Marke.