50 Mio. Euro Schaden: Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen abgebrannt

Eine Woche nach dem Brand richtet die RWTH Aachen den Blick wieder nach vorne. Die Halle des WZL der RWTH Aachen ist in der Nacht vom 4. auf den 5. Februar abgebrannt. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden.

Das Werkzeugmaschinenlabor (WZL) ist ein aus fünf Lehrstühlen der RWTH Aachen bestehendes Forschungsinstitut im Bereich der Produktionstechnik.

Besonders betroffen sind die Versuchseinrichtungen der Lehrstühle von Professor Fritz Klocke und Professor Robert Schmitt. Die Räumlichkeiten der mechanischen Werkstatt, der Lehrwerkstatt und der Elektronik-Werkstatt sind entweder verbrannt oder unbenutzbar. Der geschätzte Schaden liegt bei 50 Millionen Euro.

Seit dem Brand erreicht das WZL eine Welle von Hilfsangeboten – ob von Kollegen oder Partnern vor allem aus der Industrie. Mit Optimismus wird in die Zukunft geschaut, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben die Arbeit wieder aufgenommen. Zusammen mit der Fakultät setzen sich die Lehrenden dafür ein, dass der Schaden für Studierende und Absolventen minimiert wird. Staatssekretär Dr. Thomas Grünewald signalisierte vor Ort im Auftrage der Ministerpräsidentin die Unterstützung des Landes. Ein WZL-Krisenstab akquiriert mit Hochdruck unter dem Motto „Jetzt erst recht“ Ersatzflächen und -anlagen.