Siplace geht in Siemens Electronics Assembly Systems auf

Zu Jahresbeginn hat die Siemens Electronics Assembly Systems GmbH & Co. KG (SEAS) als rechtlich eigenständige Gesellschaft im Siemens Konzern ihre Arbeit aufgenommen. Damit ist der 2008 eingeleitete Ausgliederungsprozess planmäßig abgeschlossen.

SEAS bündelt die Aktivitäten von Siemens Siplace und dem Geschäftsgebiet Electronics Assembly Systems (EA) von Siemens. Mit der neuen Struktur und den geplanten Anpassungen will SEAS künftig als globaler Mittelständler flexibler und kundenorientierter im Bereich der Elektronikfertigung agieren.
Das Headquarter München steht an der Spitze von sieben Regional-Clustern in Deutschland, Nord-West Europa, Süd-West Europa, Zentral-Ost-Europa, China, Asien und Amerika, die das Sales- und Service-Geschäft für ihre Regionen koordinieren.

Ziel sei, so CEO Günter Lauber, eine schnelle und synchron zum Markt atmende Organisation, die ihre technologischen Stärken offensiv nutzt. Durch die Eigenständigkeit können sich Entwicklung, Vertrieb und Service enger als bisher verzahnen. Davon verspricht sich SEAS schnellere Reaktion auf Kundenanfragen sowie zusätzliche Spielräume bei Kooperationen mit Partnern. Ausgehend von einem deutlichen Rückgang des weltweiten Elektronikfertigungsmarktes plant die SEAS, globale Entwicklungsaktivitäten zu bündeln und die weltweiten Fertigungsaktivitäten am Hauptsitz in München zu konzentrieren. Damit will man unter anderem hohe Logistik- und Infrastrukturkosten sowie Koordinationsfunktionen einsparen.