SEMICON Europa im neuen Messezentrum Stuttgart

Die SEMICON Europa findet in diesem Jahr erstmals im neuen Messezentrum Stuttgart statt. »Markt&Technik«-Redakteur Heinz Arnold sprach darüber mit Heinz Kundert, President der SEMI Europe.

Markt&Technik: Können Sie schon absehen, welchen Einfluss der Umzug auf die Zahl der Aussteller hat?
Heinz Kundert: In erster Linie sind wir mit der Messe umgezogen, weil die SEMICON Europa in München zeitlich zu nahe an der SEMICON in China lag und im Wunschmonat Oktober die gewünschten Messe- und Konferenzräume in München nicht verfügbar waren. Für die neue Messe Stuttgart haben wir uns entschieden, weil wir dort über ein High-Tech-Umfeld verfügen und die Infrastruktur nach den neusten Erkenntnissen des Messebaus erstellt wurde. Ein wirklich toller Wurf! Auch liegt das Messegelände direkt am Flughafen und der Autobahn, also für alle Europäer und Überseebesucher leicht erreichbar.

Markt&Technik: Sind die Equipment-Hersteller, ihre Zulieferer und deren Kunden wirklich darauf angewiesen, neue Techniken auf der SEMICON Europa zu entdecken bzw. auszustellen? Stehen sie nicht sowieso in sehr engem Kontakt zu ihren jeweiligen Kunden?
Heinz Kundert: Da kann ich stellvertretend den Chefeinkäufer Guiseppe Rotondi von ST zitieren, der auf die gleiche Frage kürzlich zu mir gesagt hat: »Auf der SEMICON will ich neue Produkte und die Chefs sehen.« Es gibt keinen anderen Ort, an dem man so viele neuen Technologien und Schlüsselleute in so kurzer Zeit sehen kann, wie auf der SEMICON Europa.

Markt&Technik: Welche Ziele hat sich die SEMI Europe für die nächsten Jahre gesetzt?
Heinz Kundert: Auf der kommenden SEMICON wird von SEMI die Solartechnik stark gefördert. Viele unserer Mitglieder haben in den Bereich Photovoltaik expandiert und machen dort schon erhebliche Geschäfte. Wir werden diesen Firmen auf der SEMICON eine Plattform bieten und sie auch im Rahmen von SEMI International global unterstützen.

(Die ausführliche Fassung dieses Interviews finden Sie in der »Markt&Technik«-Ausgabe 10 vom 9. März 2007 als »Interview der Woche«.)