PVA TePla: Gewinnrückgang wegen Kapazitätsausbau

Die PVA TePla AG, Aßlar, erzielte im ersten Quartal 2007 einen Konzernumsatz in Höhe von 15,4 Mio. Euro und lag somit um 8,4% über dem Vorjahresquartal (14,2 Mio. Euro).

Das Betriebsergebnis (EBIT) lag bei -0,1 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum +0,7 Mio. Euro). Der Geschäftsbereich (GB) Vakuum-Anlagen erreichte mit 6,4 Mio. Euro (Vorjahr: 6,6 Mio. Euro) den größten Umsatzbeitrag, gefolgt vom GB Kristallzucht-Anlagen mit 4,8 Mio. Euro (Vorjahr: 4,9 Mio. Euro) und dem GB Plasma-Anlagen, der seinen Umsatz auf 4,2 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr (2,8 Mio. Euro) erhöhen konnte.

Das Betriebsergebnis verschlechterte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf -0,1 Mio. Euro (Vorjahr: +0,7 Mio. Euro). Die EBIT-Marge beträgt hierdurch -0,6%. Das Konzernergebnis liegt mit 48.000 Euro leicht im positiven Bereich. Das schwache Ergebnis sei maßgeblich durch Kostenbelastungen in Folge des großen Kapazitätsausbaus beeinflusst worden, der im Hinblick auf den Produktionsstart der großen Aufträge im GB Kristallzucht-Anlagen vorgenommen werde. Im GB Vakuum-Anlagen hätten Mehr- und Folgekosten aufgrund verspäteter Zulieferungen das Ergebnis belastet. Die Steigerung des Auftragseingangs im ersten Quartal 2007 um 88% auf nunmehr 37,8 Mio. Euro unterstreiche die Notwendigkeit, Kapazitätsanpassungen vorzunehmen.