Plath EFT: Zweistelliges Umsatzplus

Um fast 65 Prozent konnte die Fertigungs- und Entwicklungsgesellschaft Plath EFT den Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr steigern: Die Einnahmen kletterten von 3,4 Mio. Euro im Gründungsjahr 2007 auf 5,6 Mio. im Jahr 2008.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Betrieb eine weitere Umsatzsteigerung von voraussichtlich 25 Prozent auf 7 Mio. Euro. Den Grund dafür sieht Geschäftsführer Matthias Holsten in der von ihm betriebenen Nischenpolitik. Die Kunden, die das Unternehmen bedient, setzen auf die Beratungs- und Fertigungskompetenz im Kleinserien- und Prototypenbau, vornehmlich für die Wehrtechnik und Luftfahrtindustrie.

Inzwischen gibt es mehrere größere Flugzeughersteller, an die Plath EFT hochsensible Baugruppen liefert. »An die kleineren diffizil zu fertigenden Stückzahlen wagt sich kaum ein auf Standardprodukte spezialisierter Fertigungsdienstleister heran«, gibt Holsten zu bedenken. Genau darin liege der Erfolg des Unternehmens, denn »bei unserer Arbeit wird vorausschauendes Mitdenken bezahlt - und mit besserer Wertschöpfung honoriert«, so Holsten. Mittlerweile beschäftigt Plath EFT 62 Fachkräfte und plant laut Holsten weiteren Personalaufbau.