Modularer Einpress-Automat

IPTE stellt mit dem PIM 1000 einen modularen Einpress-Automaten für Leiterplatten vor, der in der Lage ist, Pins und Kastenkontakte einzupressen.

Der PIM 1000 basiert auf einem bewährten Prinzip: Die Kontakte werden als Band von der Rolle einer Schneideinheit zugeführt, geschnitten und anschließend vom Setzkopf abgeholt. Parallel dazu wird mit einem xy-Kreuztisch die Leiterplatte für den Einpressvorgang positioniert und anschließend der Kontakt vom Setzkopf eingepresst.

Der PIM 1000 ist in der Lage, mithilfe eines kurvengesteuerten Setzkopfes bis zu 8 Kontakte pro Sekunde zu verarbeiten. Die Maschine verarbeitet nicht nur einfache Pins, sondern kann auch Kastenkontakte einpressen. Pro Maschine sind zwei Setzköpfe einsetzbar, auch für unterschiedliche Kontakttypen wie Pressfit- und Kastenkontakte. Für einen reibungslosen Wartungszugang können die Setzköpfe aus der Maschine herausgezogen werden.

Die Kontaktzuführung ist als »Zero Exchange System« erhältlich: Ist eine Rolle mit Kontakten leer, wird automatisch ohne Zeitverlust auf eine zweite Rolle umgeschaltet. Die leere Rolle kann dann während der Produktion gewechselt werden. So muss für einen Rollenwechsel die Produktion nicht unterbrochen werden. Die Einpressgeschwindigkeit ist stufenlos regelbar. Das Schneidwerkzeug für das zugeführte Band ist modular in Kassettenbauweise aufgebaut und extern voreinstellbar.

Die Einpresstechnik bei Leiterplatten, die ihren Ursprung in der Weltraumtechnik hat, wo hohe Temperaturdifferenzen sich nachteilig auf Lötstellen auswirken, wird nun zunehmend in der Automobilindustrie eingesetzt. Dort machen sich Entwickler die guten thermischen Eigenschaften und die Robustheit gegenüber hohen mechanischen Belastungen dieser Verbindungstechnik zunutze.