Leiterplattenmarkt: Gute Zahlen im März 2008

Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Leiterplattenhersteller im ersten Quartal 2008 ein Umsatzplus von drei Prozent verbuchen.

Das berichteten der Verband der Leiterplattenindustrie und der Fachverband Electronic Components and Systems im ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie. Bedingt durch das frühe Osterfest standen im März nur 19 Arbeitstage zur Verfügung, verglichen mit März 2007 und Februar 2008 wurden deshalb etwa zehn Prozent weniger fakturiert.

Pro Arbeitstag gerechnet liegt der Umsatz im März jedoch um 6,4 Prozent über dem des Vorjahres und für das 1. Quartal 2008 beträgt die Steigerung 4,2 Prozent. Der Auftragseingang zeigt ebenfalls gute Resultate. Seit nunmehr sechs Monaten in Folge ist der Bestelleingang zum Teil wesentlich höher als der des jeweiligen Vergleichsmonats. Wegen der reduzierten Anzahl der Arbeitstage liegt der Auftragseingang im März zwar rund vier Prozent unter dem des Monats Februar. Verglichen zum Vorjahr wurden jedoch 18 Prozent und im Quartalsvergleich knapp zwölf Prozent mehr Bestellungen abgegeben. Der Vergleich pro Arbeitstag zeigt noch extremere Steigerungen: Zum März 2007 wurde ein Plus von 37 Prozent erreicht und selbst im Quartalsvergleich waren es 15 Prozent mehr.

Besonders die Bereiche Industrie- und Kfz-Elektronik trugen erheblich zu den guten Zahlen bei. Das Book-to-Bill-Ratio erreichte 1,13 – ein ungewöhnlicher Wert, der in den letzten acht Jahren noch nie für einen März erreicht wurde. Die Mitarbeiterzahl ist bei den Leiterplattenherstellern seit Januar etwas rückläufig, liegt aber weiterhin leicht über dem Vorjahr.