Fuba Printed Circuits: Insolvenzverfahren aufgehoben

Der Leiterplattenhersteller Fuba Printed Circuits steht am Beginn einer neuen Etappe seiner Firmengeschichte: Am 30. September wurde das Insolvenzverfahren aufgehoben.

Das restrukturierte Unternehmen aus Gittelde startet zwar mit einer von 900 auf 650 Mitarbeiter verkleinerten Mannschaft, dafür aber mit einer klaren Strategie in das Geschäftsjahr 2006/2007. Notwendig für den Neustart des Leiterplattenherstellers war eine Stammkapitalerhöhung, die durch die Fuba Printed Circuits Tunisie erfolgte. Fuba-Tunesien wurde damit 50-prozentiger Teilhaber der Gesellschaft. Die verbleibenden Anteile werden von den Geschäftsführern Walter Drach und Andreas Ebeling gehalten.

Künftig konzentriert sich Fuba noch mehr auf die Geschäftsfelder Automobilelektronik, Industrieelektronik, Prototypen und Starrflex-Anwendungen. Zudem wird Fuba-Deutschland die F&E-Aktivitäten verstärken und die Kooperation mit den Kunden fördern, um kundenorientierte technologische Lösungen anzubieten.

Geschäftsführer Andreas Ebeling: »Wir haben die Restrukturierung gemeistert, haben unsere Kurzfrist-Ziele erreicht und einen positiven Dialog mit unseren Mitarbeitern hergestellt.« Das sei in einer solch angespannten Situation durchaus nicht selbstverständlich. Walter Drach zu den langfristigen Zielen: »Wir müssen nicht Umsatz-Weltmeister werden, streben aber eindeutig die Qualitätsführerschaft an und wollen vor allem profitabel bleiben.«