FUBA meldet Insolvenz an

Der viertgrößte europäische Hersteller von Leiterplatten für die Automobil- Telekommunikations- und Industrieelektronik FUBA Printed Circuits hat einen Antrag auf Insolenzeröffnung gestellt.

Als Ursache für diesen Schritt nennt das Unternehmen den globalen Einbruch der Automobilindustrie und die Zurückhaltung der Banken bei Krediten. Trotz laufender Insolvenz geht die Produktion an den Standorten Dresden und Gittelde weiter. Bestehende und neue Aufträge werden produziert und ausgeliefert.

Die Bezahlung der Löhne und Gehälter ist für drei weitere Monate gesichert. Bei der Unternehmenssanierung sei laut Angaben des Insolvenzverwalters oberste Priorität, das Unternehmen zu erhalten und die Standorte Dresden und Gittelde weiterzuführen. Vor drei Jahren hatte das Unternehmen schon einmal Insolvenz anmelden müssen, nach einer Sanierung aber einen erfolgreichen Neustart geschafft.