FED gründet REACH-Arbeitsgruppe

Der Fachverband Elektronik Design (FED) hat die Arbeitsgruppe »REACH« unter der Leitung des Vorstandsmitgliedes Klaus Dingler ins Leben gerufen.

Im Rahmen der Arbeitsgruppe wollen betroffene Unternehmen mit Unterstützung des FED praktikable und kostengünstige Lösungen für die Umsetzung der Anforderungen erarbeiten.

Der mit REACH (Registration, Evaluation, Authorisation of Chemicals: Bewertung Zulassung und Beschränkung von chemischen Stoffen) verbundene Zeit- und Kostenaufwand ist besonders für kleine und mittlere Unternehmen eine erhebliche Belastung der ohnehin knappen Ressourcen.

Mit REACH ist am 1. Juni 2007 eine neue EU-Verordnung in Kraft getreten, die den Umgang mit chemischen Inhaltsstoffen regelt. Erklärtes Ziel ist es, den Wissensstand über die Gefahren und Risiken zu erhöhen, die von Chemikalien ausgehen können. Das Besondere: REACH dreht die Beweislast um und damit liegt die Nachweispflicht über die Zusammensetzung ihrer Produkte bei den herstellenden Unternehmen. Das heißt, auch wenn ein Hersteller nicht betroffen ist, muss er dies entsprechend nachweisen.

Die REACH-Verordnung betrifft »Querbeet« alle Produkte, die aus chemischen Stoffen bestehen, von der Fassadenfarbe bis hin zum elektronischen Bauelement. Ob ein Inhaltsstoff bei der eigens gegründeten Chemikalienbehörde in Helsinki zur Registrierung angemeldet werden muss, hängt allerdings von verschiedenen Kriterien ab. So spielt es beispielsweise eine essenzielle Rolle, ob das Produkt aus der EU oder aus einem Drittland stammt und in welchen Mengen importiert wird.

Weiterführende Informationen und Links zu REACH stehen unter www.fed.de/downloads zur Verfügung.