Tipps für den Umgang mit Gefahrstoffen Chemikalien platzsparend und rechtssicher bevorraten

Gefährliche Chemikalien mit Chemo-Produkten sicher einlagern
Gefährliche Chemikalien mit Chemo-Produkten sicher einlagern

Gesetze und Verordnungen ändern sich ständig, gerade auch was den Umgang mit Gefahrstoffen betrifft. Was heute noch „frei“ ist, kann morgen schon als Gefahrgut gelten. Cemo aus Weinstadt bietet eine praxistaugliche Palette von zugelassenen und geprüften Produkten rund um die Gefahrgutlagerung an.

Umweltschutz muss nicht immer nur Kosten verursachen; die Sicherheitseinrichtungen können in vielen Fällen durchaus das Gute mit dem Nützlichen verbinden. So erlauben Fassregallager eine übersichtliche, platzsparende Lagerung bei bequemem Zugang. Eine eingesetzte Auffangwanne reduziert die Folgen bei Verschütten oder eventueller Leckage. Gleiches gilt bei Auffangwannen für IBC-Behälter (Bild 1). Durch die Schutzeinrichtung stehen sie auf bequemer Arbeitshöhe, um am unteren Ablauf Produkte zu entnehmen oder Schläuche anzuschließen. Bei der Lagerung mehrerer Fässer bieten sich Flächenschutzsysteme an; sie sorgen neben der Sicherheit auch für klar definierte Abstellflächen. Mobile Schutzeinrichtungen wie fahrbare Auffangwannen und Werkstattwagen mit Auffangwanne erlauben den einfachen Transport im Betrieb ebenso, wie der Kanisterabfüllbock das Entleeren von bis zu 60-l-Kanistern ergonomisch erleichtert.

 

Dürfen die gelagerten Stoffe aufgrund hoher Gefahrenlage nicht für jeden zugänglich sein, empfehlen sich abschließbare Umwelt- und Sicherheitsschränke (Bild 2). Sie eignen sich für die Lagerung von teuren Chemikalien in der Industrie ebenso wie für Gifte oder Pflanzenschutzmittel in der Landwirtschaft. Die Sicherheitsschränke bieten dabei zusätzlich noch Schutz gegen Feuereinwirkung von außen und sind mit Be- und Entlüftungsanschluss nach außen auch für die Aufstellung in Arbeitsräumen geeignet. Sollen größere Mengen geschützt im Freien gelagert werden, sind Sicherheits-Raumcontainer die Lösung. Bei besonderem Schutz gegen Feuer erlauben begehbare Brandschutzlager die sichere Lagerung.

Müssen Altöl, Lösungsmittel oder Altakkus zwischengelagert werden, sind für stationäre Zwecke Schmierstofftanks aus GFK oder HDPE mit Auffangwanne ideal. Der mobile Gefahrstoffsammler mit 400, 600 oder 980 l Fassungsvermögen erlaubt auch die Entsorgung vor Ort, z.B. Ölwechsel an Baumaschinen. Feststoffe und gefährliche Produkte wie Bleiakkus können in der Mobilbox (170 und 250 l) oder der größeren CEMbox (150 bis 750 l) sicher untergebracht werden. Für die Lagerung von Altstoffen in Fässern und Kanistern empfehlen sich die Sammel- und Gefahrstoffstationen, die auch 200-l-Fässer aufnehmen können (Bild 3).

Auch größte Vorsicht und beste Sicherheitseinrichtungen bewahren nicht immer vor einem Unglück. Dann kommt es auf schnellste Reaktion an, um das Scha­densausmaß möglichst gering zu halten. Auch für diesen Fall bieten die Spezialisten einige praxisbewährte Lösungen.

Im Fall der Fälle

So erlaubt die platzsparende Faltwanne im Fahrzeug zum Beispiel bei Leckagen von Kanistern oder Farbeimern schnelle Hilfe; größere Faltwannen aus PVC-Plane ermöglichen die schnelle Rettung ganzer Euro-Paletten und fassen bis zu 210 l Inhalt.

Ist das Gefahrgut schon auf dem Boden, verhindern flexible Kanalabdeckungen das Eindringen von Stoffen in die Kanalisation. Mit den Cemsorb-Bindemitteln „Universal“ und „Öl“ können Säuren, Laugen und Öle sicher aufgesaugt und entsorgt werden. Wasserabweisende Saugvliese entfernen sogar Öl von der Wasseroberfläche. Notfallsets, bei denen die wichtigsten Utensilien wie Handschuhe, Entsorgungssäcke, Saugvliese etc. im Trolley oder in der Umhängetasche sicher verstaut sind, dienen dem schnellen Rettungseinsatz und sollten in keinem Betrieb fehlen.