Applied Materials streicht 1800 Stellen

Der Chip-Ausrüster Applied Materials hat nach einem Gewinneinbruch im vierten Quartal des Geschäftsjahrs 2008 beschlossen, 12 Prozent seiner Belegschaft zu entlassen.

Laut aktueller Geschäftszahlen des amerikanischen Unternehmens brach der Gewinn im Vergleich zum Vorjahr von 422 Mio. Dollar um fast die Hälfte auf 231 Mio. Dollar ein. Der Umsatz reduzierte sich im selben Zeitraum von 2,37 auf 2,04 Milliarden Dollar.

CEO Mike Splinter hat nun ein Sparprogramm beschlossen: »Aufgrund der schlechter werdenden Marktsituation werden wir im neuen Geschäftsjahr 2009 einen Sparkurs fahren müssen und strategische Prioritäten setzen«, so der Konzernchef. Neben dem Abbau von weltweit insgesamt 1800 Mitarbeitern will das Unternehmen auch bei den Betriebskosten und der internen Organisation den Rotstift ansetzen, um die aktuelle Krise zu überwinden.