AEM Technologies fusioniert mit CardFactory

Der Elektronikfertiger AEM Technologies Holding und der Kartenhersteller CardFactory haben sich zusammengeschlossen. Die neue Gesellschaft beschäftigt rund 500 Mitarbeiter bei einem Jahresumsatz von etwa 100 Mio. Euro.

Das Unternehmen firmiert unter dem Namen AEM Technologies Holding. Mehrheitseigner der Holding ist der Privat Equity Fonds »Ventizz Capital Fund III LLC«. Zur Gruppe gehören vier Unternehmen: Mikrap, GS Swiss PCB, ECR (alle Schweiz) sowie der EMS-Dienstleister AEMtec (Deutschland).
Das Leistungsspektrum der Gruppe erstreckt sich nun vom Design, der Leiterplattenfertigung und -bestückung über die Produktion von RFID-Smart-Cards bis hin zu Embedded Computing. CardFactory entwickelt und produziert u. a. Bank-, Kredit-, Chipkarten, Bezahlsysteme und Smart Cards. 

Die Fusion mit CardFactory ermöglicht der AEM-Firmengruppe nun die Entwicklung und Vermarktung neuer Produkte: »Wir sehen einen stark zunehmenden Bedarf an integrierten Sicherheitsapplikationen«, begründet Willi Mannheims, Vorstand und Partner der Ventizz Capital Partners Advisory, den Zusammenschluss mit dem Kartenhersteller. »Mit der Expertise der CardFactory ist AEM Technologies in der Lage, kartenbasierte Sicherheitslösungen aus einer Hand anzubieten.«

Die Fusion verbessert zudem die geografische Präsenz von AEM Technologies in Zentraleuropa: Neben Deutschland und der Schweiz ist die Firmengruppe nun auch in Österreich sowie den Niederlanden vertreten.

Das Führungsgremium der Holding setzt sich künftig folgendermaßen zusammen: Die zum bisherigen Management von CardFactory gehörenden Robert Wolny und Jan Trommershausen werden als Chief Operating Officer bzw. Chief Integration Officer in die Leitung der AEM Technologies Holding aufrücken. Der bisherige Finanzvorstand der Gruppe, Ulrich Feisst, wird diese Position auch künftig bekleiden. Harald Hanne, bisheriger CEO von AEM Technologies, scheidet aus der Führungsriege aus.