25 Prozent Umsatzplus für AT&S

In dem mit 31. März 2007 beendeten Geschäftsjahr konnte der Leiterplattenhersteller AT&S den Umsatz um 25% auf EUR 467 Mio. Euro steigern. Im 4. Quartal ergab sich ein Umsatzplus von 14% auf 110 Mio. Euro.

Der Bruttogewinn wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr um 16% auf 71,5 Mio. Euro gesteigert, das EBIT erreichte 32,6 Mio. Euro (+24%). Daraus ergibt sich am Ende des Geschäftsjahres eine EBIT-Marge von 7%. Auf das vierte Quartal bezogen, liegt der Bruttogewinn bei 14,7 Mio. Euro (+5%) und das Quartals-EBIT bei 4,4 Mio Euro (-11%). Das Ergebnis vor Steuern erreichte nach vier Quartalen 32,1 Mio. Euro (+55%), im vierten Quartal 4,2 Mio. Euro (+5%).

Die Nettoverschuldung der AT&S betrug zum 31. März 110,6 Mio. Euro (34,7 Mio. Euro am 31. 3. 2006). Der daraus errechnete Verschuldungsgrad beträgt mit Stichtag 31. März 2007 50,1%. Der Hauptversammlung am 3. Juli 2007 wird das Management der AT&S eine Steigerung der Dividende von 0,29 auf 0,31 Euro/Aktie vorschlagen.

Zum Ausblick heißt es in einer Ad-hoc-Mitteilung: »Nach dem 4. Quartal des Geschäftsjahres 2006/07 sind Auslastung und Produktmix zu Beginn des neuen Geschäftsjahres wieder zufriedenstellend. Insbesondere wegen der zunehmend dünneren Mobiltelefone und einem höheren Anteil an 3G-Telefonen erwarten wir uns einen weiter steigenden Bedarf an komplexen Leiterplatten.« Auf dieser Basis bestätigt das Management die zuletzt veröffentlichte Guidance für das Geschäftsjahr 2007/08 und rechnet mit einem Umsatz von 540 bis 550 Mio. Euro und einem Gewinn pro Aktie von 1,60 bis 1,70 Euro. Dieses Umsatzwachstum sei rein organisch und werde durch das weitere Hochfahren des chinesischen Standortes der AT&S erreicht.