Herkunftsnachweis RFID auf der Leiterplatte

Bei Geräten für die Medizintechnik besteht teilweise die Verpflichtung, dass sich Herkunft und Historie sämtlicher Komponenten im Detail nachverfolgen lassen. Das Unternehmen alpha-board bietet hierfür ein Konzept mit RFID-Etiketten.

Auf der Compamed 2008 zeigte alpha-board, wie RFID-Etiketten (RFID = Radio Frequency IDentification) für die Kennzeichnung von Leiterplatten effizient genutzt werden können. Dabei wird ein RFID-Etikett wie ein Barcode auf die Leiterplatte geklebt. Dieser kann nicht zerstörungsfrei entfernt werden, er speichert baugruppenspezifische Zusatzinformationen. Mit einem Lesegerät lassen sich diese Informationen auch über größere Entfernungen auslesen und die Baugruppe identifizieren.

Im Vergleich zum Barcode bieten die RFID-Etiketten nach Herstellerangaben ein besseres Kosten/Nutzen-Verhältnis. Wenn bei einem Ausfall der Leiterplatte die Kenndaten bestimmter Bauteile rückverfolgt werden müssen, dann lassen sich mit dem RFID-Lesegerät aus dem RFID-Etikett alle eingeschriebenen Daten der Leiterplatte auslesen.