Akku-Brand in Boeing 787 Versagen und Nachlässigkeit führten zum Kurzschluss

Der vom Feuer zerstörte Akku. Wie das Thermische Durchgehen entstanden ist, wird weiter untersucht.
Der vom Feuer zerstörte Akku. Wie das thermische Durchgehen entstanden ist, wird weiter untersucht.

Im Januar 2013 explodierte bei einem Boeing Dreamliner eine Batterie – der Auftakt zu einer Pannenserie. Nun stellt die NTSB den Abschlussbericht zu den Vorfällen vor. Ihr Fazit: Versagen aller Beteiligten.

Die Bilder gingen um die Welt: Am 7. Januar 2013 geht am Flughafen Boston eine Boeing 787-8, sprich: ein Dreamliner, der Japan Airlines in Flammen auf.  Der Grund war eine explodierte Batterie des Hilfsaggregats (Auxiliary Power Unit, kurz: APU). Am 16. Januar folgte ein weiterer Zwischenfall, diesmal bei einer 787 der All Nippon Airways. Dieses Mal war die Hauptbatterie betroffen. Beim Dreamliner ist dies das gleiche Modell wie die Batterie des Hilfsaggregats. Nun hat die amerikanische Transportbehörde NTSB den Abschlussbericht vorgelegt und übt darin harte Kritik an allen Beteiligten.

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Der Akku des Dreamliner

Der Akku des Dreamliner

Brandursache: Interner Kurzschluss einer Akkuzelle

Im Grunde bestätigt der Abschlussbericht die Zwischenberichte von Februar. Damals grenzten die Ermittler die Ursache auf eine der acht Zellen des Akkus ein. Diese wies einen Kurzschluss auf, der zu einem thermischen Durchgehen geführt hatte, welches auf die anderen Zellen übergriff. Daraufhin kam es zu Feuer, einer Explosion und den Austritt von entflammbaren Elektrolyt.

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Dreamliner: Bilder vom zerstörten Akku

Bilder vom zerstörten Akku der Dreamliner-Maschine.