Noch 2017 an die Börse Varta nimmt Planungen für Börsengang wieder auf

Die Varta AG will ihre Aktien noch in diesem Jahr im regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard) notieren lassen.

Im Zuge des Börsengangs werden voraussichtlich neue Aktien aus einer geplanten Kapitalerhöhung mit einem Bruttogesamterlös von rund 150 Mio. Euro und bestehende Aktien aus dem Besitz des mittelbaren Alleinaktionärs, der Montana Tech Components AG, angeboten.

„Mit den Mitteln aus dem geplanten Börsengang wollen wir unser Wachstum nochmal beschleunigen und von dem großen Marktpotenzial im Bereich Lithium-Ionen-Batterien profitieren“, sagt Herbert Schein, CEO von Varta.

Die endgültige Größe der Platzierung ist noch festzulegen. Zusätzliche Aktien für eine eventuelle Mehrzuteilung in Höhe von bis zu 15 Prozent der Basistransaktion sollen ebenfalls durch den Altaktionär bereitgestellt werden. Die angestrebte Streubesitzquote nach dem Börsengang wird vermutlich bei ca. 40 Prozent liegen.

In den vergangenen Jahren konnte Varta dank seiner Marktposition und des anhaltenden Trends hin zu Energiespeichern und mobiler Energienutzern ein starkes Wachstum realisieren. Die Umsätze stiegen im Zeitraum 2014 bis 2016 im Durchschnitt um rund 12,5 Prozent pro Jahr. 2016 erwirtschaftete Varta einen Umsatz von etwa 214 Millionen Euro.