Festfrequenz-Current-Mode-Controller Standby-Stromaufnahme weiter senken

Gesetzliche Regelungen und Energieeffizienz-Programme -sorgen in jüngster Zeit dafür, dass die Leistungsaufnahme von Netzteilen z.B. für Smartphones oder Router im Standby-Betrieb minimiert werden. Die neueste Prozesstechnik hilft dabei, diese Anforderungen zu erfüllen und die Anzahl externer Bauelemente zu verringern.

Vom Laden einer Tablet- oder Smartphone-Batterie bis hin zur Versorgung eines Laptop oder Router zuhause: Netzteile sind ein wesentlicher Bestandteil unseres täglichen Lebens. Die Hersteller von Konsumelektronik, die diese Netzteile zusammen mit ihren Produkten vertreiben, müssen dabei zwei wichtige Faktoren berücksichtigen: einen hohen Wirkungsgrad, der alle Sicherheitsanforderungen erfüllt, und kompakte Abmessungen des Netzteils. In jüngster Zeit sorgen gesetzliche Regelungen und Energieeffizienz-Programme wie Energy Star, die europäische Ecodesign-Richtlinie und das China Standard Certification Center (CSC) dafür, dass der Gesamtstrombedarf von Netzteilen weiter verringert wird. Dabei soll vor allem die Stromaufnahme im Standby- bzw. im Leerlauf-Modus minimiert werden. Der folgende Beitrag beschreibt neue Techniken, um diese Anforderung zu erfüllen. Neueste Prozesstechnik sorgt dafür, die Anzahl externer Bauelemente zu verringern, was zu kleineren und leichteren Designs führt.

Die Standby-Leistungsaufnahme wird auch als Verlustleistung oder Phantomleistung bezeichnet. Dabei handelt es sich um die Leistung, die ein Elektronikgerät aufnimmt, wenn es zwar ausgeschaltet ist, sich aber immer noch an der Steckdose befindet. Etwa 10 % des Gesamtstrombedarfs eines durchschnittlichen US-Haushalts fallen unter diese Kategorie. Dies entspricht sagenhaften 129 TWh Strom oder der Leistung von 36 Kraftwerken mit je 400 MW - was zu 75 Mio. Tonnen CO2-Emission pro Jahr beiträgt.