Alstom-Bieterschlacht Siemens legt nach: 1000 neue Ausbildungsplätze

"Ausbildung bei Siemens ist weltweit hoch angesehen und öffnet große Chancen für ein erfolgreiches Berufsleben. Wir wollen damit ein Zeichen setzen und vielen jungen Menschen in Frankreich eine gute Möglichkeit für ihre Ausbildung anbieten", sagte Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG.

Bei dem Treffen mit Ministerpräsident Francois Hollande anlässlich der Alstom-Verhandlungen am 17. Juni 2014 hat der Vorstandsvorsitzende der Siemens AG, Joe Kaser,zugesagt, bei einer Übernahme in den nächsten Jahren 1000 französische Jugendliche zusätzlich ausbilden zu wollen.

Die Siemens AG hat sich im Zuge der geplanten Übernahme des Gasgeschäfts von Alstom bereit erklärt, in den nächsten Jahren 1.000 französische Jugendliche zusätzlich auszubilden. Die zusätzlichen Ausbildungsplätze beziehen sich sowohl auf technische wie auf kaufmännische Berufe. In die Ausbildung von jedem Jugendlichen wird Siemens jährlich rund 32.000 Euro investieren. Dies sagte der Vorstandsvorsitzende der Siemens AG, Joe Kaeser, am Dienstag bei einem Treffen mit dem französischen Präsidenten Francois Hollande zu.

Die Jugendlichen sollen nach einem Closing der Transaktion an Standorten von Siemens und Alstom in Frankreich und grenznah wie zum Beispiel in Karlsruhe, Rastatt oder am Alstom-Standort in Mannheim ausgebildet werden. Darüber hinaus sollen 50 Jugendliche die Chance erhalten, am europäischen Ausbildungsprogramm Europeans@Siemens in Berlin teilzunehmen.