Unterbrechungsfreie Stromversorgungen Reibungsloser Übergang auch in der Industrie

Überschaubare Auswahl bei unterbrechungsfreier Stromversorgung
Überschaubare Auswahl bei unterbrechungsfreier Stromversorgung

Wenn eine industriegerechte Lösung für eine unterbrechungsfreie Stromversorgung für AC-Verbraucher gefordert ist, wird die Auswahl überschaubar. Oft sind Office-USVs im Einsatz, die aber nicht die industriellen Anforderungen erfüllen. Doch es gibt erste Alternativen.

Auch wenn in der Automation 24 V DC das Maß aller Dinge ist, gibt es nach wie vor Verbraucher im industriellen Einsatz, die auf 230 V AC oder – zum Beispiel in den USA – auf 120 V AC angewiesen sind. Hierbei sind insbesondere Industrie-PCs zu nennen, aber auch bestimmte SPS-Typen oder Aktoren müssen mit AC-Spannung versorgt werden. Gerade im Maschinenbau sind bei kleineren Stückzahlen oder auch bei Anlagen mit Industrie-PCs oder Kameras Spannungsversorgungen im Schaltschrank mit 230 V und 120 V sehr verbreitet.

Wenn höhere Ausfallsichersicherheit durch Zuschalten einer USV-Lösung benötigt wird, müssen Elektrokonstrukteure improvisieren, damit der Indus¬trie-PC bei kürzeren Spannungsausfällen oder -schwankungen betriebsbereit bleibt. Zudem muss bei längerem Blackout das kontrollierte Herunterfahren des PC und aller angeschlossenen Prozesse möglich sein.

Daher sind unterbrechungsfreie Stromversorgungen in 19-Zoll-Einschub-Racks oder Stand-alone-Gehäusen, die eigentlich für den Einsatz in Rechenzentren konzipiert wurden, kein ungewohnter Anblick in Produktionsumgebungen. Doch diese Geräte sind für die kontrollierten Bedingungen in einem Rechenzentrum konzipiert und erfüllen nicht die industriellen Anforderungen an elektromagnetische Verträglichkeit, Klimabeständigkeit, Vibration und vieles mehr. Zulassungen für Einsätze unter besonderen Bedingungen wie der Prozesstechnik oder dem Schiffbau sind nicht erreichbar. Aufgrund ihrer Größe können die Geräte nicht in den Schaltschränken installiert werden, sodass die Konstrukteure sie entweder an eine Gehäusewand des Schaltschranks anschrauben oder unter einem Tisch verschwinden lassen.

AC-USV für den Schaltschrank

Phoenix Contact bietet bereits mit der industrietauglichen Quint AC USV eine Alternative zu den häufig anzutreffenden Office-USV-Lösungen. Die USV lässt sich auf die DIN-Schiene rasten, besitzt die industrieüblichen Zulassungen und ist flexibel einsetzbar. Das Gerät für den oberen Leistungsbereich hat sich in vielen Branchen wie der Photovoltaik, Windenergie oder auch der Prozessindustrie bewährt.

Für den Einsatz im Serienmaschinenbau im mittleren Leistungsbereich bietet Phoenix Contact jetzt mit der Trio AC USV ein weiteres industrietaugliches Gerät an. Die Trio AC USV wird in zwei Varianten angeboten: Für den europäischen und asiatischen Raum gibt es sie mit 230 V AC sowie mit 120 V AC für den US-Markt.

Die neue Trio AC USV fügt sich hinsichtlich Design und Funktion an die zweite Generation der Trio-Stromversorgungen an. Das Gerät kann auf eine Hutschiene aufgeschnappt oder mit einem optional erhältlichen Adapter an die Schaltschrankrückwand geschraubt werden. Mit der geringen Einbautiefe findet die Trio AC USV in gebräuchlichen Schaltschränken Platz. Die äußere Erscheinung wird durch die Push-in-Anschlusstechnik und die Kunststofffront geprägt.