HIU entwickelt Elektrolyt Magnesium-Schwefel-Batterien für die Zukunft

Elektronenmikroskopische Aufnahme des Komposits der Kathode.
Elektronenmikroskopische Aufnahme des Komposits der Kathode.

Ein neuer am Helmholtz-Insitut Ulm entwickelter Elektrolyt aus Standard-Chemikalien ermöglicht den Bau von Magnesium-Schwefel-Batterien. Deren Vorteil gegenüber Li-Batterien: Höhere Speicherkapazität, höhere Leistungsdichte und hohe Materialverfügbarkeit!

Lithium- und Metallhydrid-Batterien haben sich als Standard-Energiespeicher durchgesetzt. Allerdings wird weltweit an Alternativen zu den Energiespeichern gesucht. Diese sollen zukünftige Geräte kostengünstiger, leistungsfähiger und sicherer machen. Auch in Deutschland wird die Forschung vorangetrieben. Unter anderem im Helmhotz-Insitut Ulm, kurz: HIU.

Das HIU wurde vom Karlsruher Institut für Technologie, kurz: KIT, gegründet und widmet sich der Batterieforschung. Auf dem Weg zur nächsten und übernächsten Generation der Energiespeicher fokussiert sich eine Forschungsgruppe auf Elektrolyte. Diese Gruppe hat nun ein Elektrolyt entwickelt, mit dem sich Magnesium-Schwefel-Batteriezellen herstellen lassen. Der Vorteil von Magnesium als Material liegt u.a. in den hohen Vorkommen in der Natur, zudem ist es ungiftig und zersetzt sich nicht an der Luft. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie in der Zeitschrift Advanced Energy Materials.