Hermes Award 2014 Intelligentes Verteilnetz-Managementsystem ausgezeichnet

Der Hermes Award geht in diesem Jahr an die SAG GmbH für ihr intelligentes Verteilnetz-Managementsystem iNES. Mit ihm lässt sich ein konventionelles Niederspannungsnetz schrittweise zu einem Smart Grid umrüsten.

Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung zur diesjährigen Hannover Messe wurde der Hermes Award verliehen. In diesem Jahr ging er an die SAG GmbH für ihr Produkt iNES. Mit dem intelligenten Verteilnetz-Managementsystem lassen sich Niederspannungsnetze schrittweise zu einem Smart Grid umrüsten. Dr. Jochen Köckler, Vorstandsmitglied der Deutschen Messe AG, zur Wahl des Gewinners: »Die Transformation der Energiesysteme ist neben Industrie 4.0 das herausragende Thema der HANNOVER MESSE 2014. Mit der nun ausgezeichneten Lösung leistet die SAG GmbH einen bedeutenden Beitrag zur Energiewende, da nun individuelle Visionen eines intelligenten Netzes realisiert werden können.«

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Hermes Award 2014

Der Hermes Award geht in diesem Jahr an die SAG GmbH für ihr intelligentes Verteilnetzmanagement iNES. Mit ihm lässt sich ein konventionelles Niederspannungsnetz schrittweise zu einem Smart Grid umrüsten.

Die am Sonntag, 6. April, ausgezeichnete modulare, dezentrale und autarke Mess- und Regelsystemplattform besteht aus einer dezentralen Netzzustandserfassung. Dabei bezieht sie dezentrale intelligente Software-Agenten mit ein. Einspeise- und Lastflusssituationen werden in Echtzeit kontrolliert. Kritische Abweichungen werden gezielt ausgeglichen, indem die vorhanden Betriebsmittel im Netz sowie die eingebunden Erzeuger und Lasten entsprechend geregelt werden.

Prof. Wolfgang Wahlster, Vorsitzender der Jury und Vorsitzender der Geschäftsführung des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), über die Preisvergabe: »Das Votum der HERMES AWARD-Jury war einstimmig. Mit iNES zeigt die SAG GmbH einen Migrationspfad auf, der ausgehend von bestehenden Komponenten des heutigen Verteilnetzes einen schrittweisen Umbau hin zu einem Smart Grid ermöglicht. Dabei hat uns neben der technologischen Lösung auch der wirtschaftliche Aspekt überzeugt, da aufgrund der verbesserten Auslastung der bestehenden Netze auf einen Teil des kostenintensiven Netzausbaus verzichtet werden kann, ohne die Netzstabilität zu gefährden.«

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Johanna Wanka, wies bei der Preisvergabe auf die Wichtigkeit der Energiewende für die Gesellschaft hin: »Die Energiewende ist ein gesamtgesellschaftliches Großprojekt. Für die erfolgreiche Umsetzung sind wegweisende Innovationen für einen intelligenten Netzumbau von großer Bedeutung, da sie Umwelt und Ressourcen schonen. Als Bundesregierung fördern wir deshalb die nachhaltige Energieforschung und legen dabei bewusst einen Schwerpunkt auf die Unterstützung der Energiewende.«

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Johanna Wanka, wies bei der Preisvergabe auf die Wichtigkeit der Energiewende für die Gesellschaft hin: »Die Energiewende ist ein gesamtgesellschaftliches Großprojekt. Für die erfolgreiche Umsetzung sind wegweisende Innovationen für einen intelligenten Netzumbau von großer Bedeutung, da sie Umwelt und Ressourcen schonen. Als Bundesregierung fördern wir deshalb die nachhaltige Energieforschung und legen dabei bewusst einen Schwerpunkt auf die Unterstützung der Energiewende.«