Genesys+ Labornetzgeräte von TDK-Lambda Höchste Leistungsdichte im 19-Zoll-Rack

Das Labornetzteil Genesys+ bietet 5 kW in einem 1-HE-19-Zoll-Gehäuse
Das Labornetzteil Genesys+ bietet 5 kW in einem 1-HE-19-Zoll-Gehäuse

TDK-Lambda stellt die Labornetzteil-Familie Genesys+ vor. Das erste Gerät bietet die höchste momentan verfügbare Leistungsdichte im 19-Zoll-Gehäuse an.

Der erste Nachfolger der Genesys-Familie von TDK-Lambda liefert 5 kW im 1-HE-19-Zoll-Gehäuse bei einem Gewicht von weniger 7,5 kg. Auch der Wirkungsgrad wurde durch die aktive Leistungsfaktor-Korrektur (PFC) auf bis zu 92 % verbessert.

Die Labornetzgeräte sind mit moderner DSP-Technologie (Digital Signal Processing) ausgestattet. Durch die Kombination mit einem erweiterten Funktionsumfang sind die programmierbaren Netzteile für ein breites Einsatzspektrum in der Prüf- und Messtechnik (Luft- und Raumfahrt sowie Automotive) aber auch in der Halbleiterherstellung, Wasseraufbereitung, Galvanik und Solartechnik gut geeignet.

Fünf verschiedene Nennausgangsspannungsbereiche (0-10 V@500 A, 0-20 V@250 A, 0-30 V@170 A, 0-300 V@17 A und 0-600 V@8.5 A) sind verfügbar. Die Versorgung erfolgt über einen Netzweitbereichseingang (dreiphasig 170-265 V, 342 bis 460V oder 342 bis 528 V).

Die Genesys+ Laborstromversorgungen können im Konstantstrom-, im Konstantspannungs- oder im Konstantleistungs-Modus betrieben werden. Letzterer arbeitet auf Basis einer Simulation eines internen Widerstands arbeitet.

Verdoppelte Leistungsdichte

Im Vergleich zum Vorgängermodell Genesys 5 kW hat sich die Leistungsdichte verdoppelt. Etliche weitere Weiterentwicklungen sind beim Nachfolger Genesys+ zu entdecken: u. a. ein kontrastreiches LCD-Display mit weitem Betrachtungswinkel und verstellbarer Helligkeit inklusive Dimmfunktion für eine verbesserte Ablesbarkeit. Ebenso schnellere Anstiegs- und Abfallzeiten sowie eine Slew-Rate-Steuerung.

Zum Ansteuern von externen Geräten, wie z. B. Lasttrennrelais, stehen zwei frei programmierbare Steuerpins für die Ausgänge (Open Drain) zur Verfügung. Es können beliebige Wellenformprofile, wie z. B. eine Autobatteriesimulation beim Anlassen eines Fahrzeugs mit bis zu 100 Schritten (Steps) erzeugt werden. Diese werden in vier Speicherzellen gespeichert und über die Kommunikationsschnittstellen oder Front abgerufen.

Durch Zusammenschalten von bis zu vier Netzteilen lässt sich die Leistung der Geräte auf bis zu 20 kW erhöhen. Ein neues Master/Slave System erlaubt in einer Kombination eine Dynamik und Restwelligkeit vergleichbar mit einem einzigen Netzgerät. Die Master- und Slave-Einheiten konfigurieren sich automatisch, indem sie die parallele Datenverbindung erkennen und deren Parameter entsprechend einstellen. Der Master wird dabei der Einspeisepunkt für Programmierung, Rücklesen und Statusabfragen der Master-Slave-Einheiten.

Ansteuerung von außen

Die neue Labornetzgeräte-Serie ist kompatibel mit den etablierten Genesys und Z+ Modellen und verwendet die gleichen Kommunikationsprotokolle und Signale. Die Labornetzgeräte können sowohl über die Front als auch über die LAN-, USB 2.0- oder RS232 / 485 - Schnittstellen standardmäßig programmiert werden. Eine isolierte analoge Steuer- und Überwachungsschnittstelle (0-5 V oder 0-10 V) ist ebenfalls vorhanden. Optional ist auch GPIB (IEEE488) verfügbar.

Die Genesys+ Serie enthält die Anybus CompactCom Interface Plattform, um verschiedene Schnittstellenoptionen zu ermöglichen. Zum Beispiel Devicenet, Ethercat, Modbus und Profibus. Ein vollständiges Paket von Softwaretreibern, Waveform Creator und ein virtuelles Bedienfeld (GUI) wird ebenfalls zur Verfügung gestellt.

Die gesamte Serie verfügt über funktionale Sicherheitseigenschaften. Damit lässt sich das Verhalten des Netzteils nach einem Stromausfall festlegen. Genauso speichern das Gerät beim Ausschalten die letzten benutzten Einstellungen.

Alle Genesys+ Netzteile tragen das CE-Zeichen gemäß Niederspannungsrichtlinie und verfügen über Sicherheitszulassungen gemäß UL/EN60950-1. Darüber hinaus entsprechen die Geräte der IEC/EN 61326-1 Norm für Störfestigkeit gegen gestrahlte und leitungsgeführte Störgrößen.