Netzgeräte für Schiffe Für raue Bedingungen auf hoher See

Speziell entwickelt für raue Umgebungen im Schiffbau erfüllen die Netzgeräte PT570, PT571, PT576 und PT577 die Sicherheitsstandards EN60950 und die relevanten Abschnitte der EN61000.
Speziell entwickelt für raue Umgebungen im Schiffbau erfüllen die Netzgeräte PT570, PT571, PT576 und PT577 die Sicherheitsstandards EN60950 und die relevanten Abschnitte der EN61000.

Vier neue Stromversorgungen hat Powerbox International AB speziell für den Einsatz auf Schiffen entwickelt. Die Netzgeräte PT570, PT571, PT576 und PT577 der „Marine Line“ sind besonders robust und haben die für den Schiffbau erforderlichen Zulassungen.

Die Anforderungen an Elektronikgeräte, die in Schiffen installiert werden, sind deutlich höher als für Geräte, die in Industrie- und Büroumgebungen betrieben werden. Auf einem Schiff werden mehrere Bereiche unterschieden: die Brücke, das Deck und der Maschinenraum. Für die Bereiche an Deck und auf der Brücke bestehen z.B. erhöhte Anforderungen an die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV), da hier empfindliche Elektronik installiert ist, beispielsweise für die Kommunikation, für Radar und Navigation. Die hier tolerierten Störpegel liegen deutlich unter denen der bekannten EN55022 Klasse B (Wohn-, Geschäfts- und Gewerbebereich). So wird im Schiffbau bereits ab 10 kHz gemessen, statt ab den sonst üblichen 150 kHz.

Auch die Grenzwerte für mechanische und klimatische Beanspruchungen sind im Schiffbau deutlich höher als für Industrieanwendungen. Beispielsweise sind Vibrationen bis 4 g nicht unüblich. Zum großen Temperaturbereich von –25 °C bis +70 °C müssen auch hohe relative Luftfeuchtigkeiten überstanden werden, bei denen auch Kondensierung nicht ausgeschlossen werden kann.

Die neuen Stromversorgungen PT570, PT571, PT576 und PT577 von Powerbox International AB können bei Temperaturen von –25 °C bis +70 °C ohne Leistungsminderung konvektionsgekühlt betrieben werden. Sie sind für die rauen Umgebungsbedingungen auf Schiffen ausgelegt und widerstehen auch starken Vibrationen, wie sie z.B. in der Nähe von Dieselgeneratoren auftreten. Durch einen Schutzlack sind die internen Baugruppen vor Feuchtigkeit geschützt. Alle vier Stromversorgungen erfüllen die EN60945 (Navigations- und Funkkommunikationsgeräte und -systeme für die Seeschifffahrt) und sind nach Det Norske Veritas (DNV), Germanischer Lloyd (GL) zugelassen und erfüllen die Bestimmungen weiterer für Zulassungen im Schiffbau zuständigen Organisationen.  

Die Netzgeräte der „Marine Line“ können für eine Dauer von maximal 10 s einen höheren Spitzenstrom liefern, enthalten die für einen redundanten Parallelbetrieb nötige ORing-Diode – Betriebsmodus per Schalter wählbar – und erlauben die Einstellung der Ausgangsspannung um Verluste auf den Anschlussleitungen zur Last kompensieren zu können. Die Versionen PT570 (250 W / 300 W für 10s) und PT571 (125 W / 150 W für 10 s) mit einem typischen Wirkungsgrad von 90 %, sind mit ihrem Gehäuse für die Montage in Systemen vorbereitet. Das PT577 (250 W / 375 W für 10 s) und das PT576 (125 W / 187,5 W für 10 s) sind dagegen als DIN-Schienen-Geräte für den Einbau in Schaltschränken konstruiert wurden. Alle vier Netzgeräte sind mit einer Ausgangsspannung erhältlich, wahlweise 12 V (11 – 15 V), 24 V (23 – 29 V), 36 V (35 – 46 V) oder 48 V (47 – 56 V) und haben einen Weitbereichseingang (90 bis 265 V(AC), 47 bis 63 Hz). Ein Betrieb der Netzgeräte mit 440 Hz ist mit reduzierter Leistungsfaktorkorrektur möglich. Sie bieten Isolationsschutz von 3000 V(AC) zwischen Eingang und Ausgang und 2000 V(AC) zwischen Eingang und Chassis, einen Ableitstrom <3,5 mA, können ohne Last betrieben werden und verfügen über einen Überstrom- und Überspannungsschutz, sowie über einen Übertemperaturschutz.