KIT koordiniert Forschungsprogramm SCI Energiequellen verlässlich ins Netz einbinden

Der Solarstromspeicherpark des KIT: Das KIT koordiniert das Forschungsprogramm SCI der Helmhotz-Gemeinschaft.
Der Solarstromspeicherpark des KIT: Das KIT koordiniert das Forschungsprogramm SCI der Helmhotz-Gemeinschaft.

Wie lässt sich das bestehende Energiesystem so erweitern, dass alle Energiequellen verlässlich eingebunden werden können? Dieser Frage widmet sich das KIT mit Partnern im 310-Mio-Euro-Forschungsprogramm SCI – Storage and Cross-Linked Infrastructures.

Das Thema Energiewende prägt unsere Gesellschaft nun seit einigen Jahren und wird es auch in Zukunft tun. Die damit verbunden Herausforderungen werden nicht nur von gesellschaftlichen Aspekten geprägt. Ohne Technologie wird sich die Energiewende nicht realisieren lassen. Eine zentrale technologische Frage ist, wie sich das bestehende Energienetz so erweitern, dass alle Energiequellen zuverlässig eingebunden werden können – vom Großkraftwerk bis hin zur Photovoltaikanlage im ländlichen Gebieten. Außerdem spielen Energiespeicher eine zentrale Rolle beim Gelingen der Energiewende.

Prof. Holger Haselka, Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie KIT und Vizepräsident der Helmholtz-Gemeinschaften für den Forschungsbereich Energie, fasst zusammen: »Um die Forschungslücke bei den Themen Energiespeicher und Netztechnologien zu schließen, bündeln wir nun im Programm SCI unsere Kompetenzen und Erfahrungen.«

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Forschung der Projektpartner

Die Teilnehmer am Forschungsprojekt SCI sind Experten auf den Gebieten.

Das KIT koordiniert das Forschungsprogramm SCI der Helmhotz-Gemeinschaft. Ziel des mit rund 310 Mio. Euro über fünf Jahre geförderten Projekts ist das Entwickeln systemübergreifender Technologien. Erforscht werden technologische Möglichkeiten mit Blick auf eine zeitnahe Anwendung, nachhaltige Herstellung, hohe Effizienz sowie auf eine sichere und zuverlässige Systemintegration. Mit an Board sind fünf Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft: Das KIT, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR, das Forschungszentrum Jülich FZJ, das Helmholtz-Zentrum Berlin HZB sowie das das Helmholtz-Zentrum Dresden Rossendorf HZDR.