Energie für IoT Dünner und biegbarer Li-Ionen-Akku

Die neuen dünnen Li-Ionen-Zellen von Panasonic wurden für den Einsatz in Smartcards, Wearables
und anderen IoT-­Geräten entwickelt.
Die neuen dünnen Li-Ionen-Zellen von Panasonic wurden für den Einsatz in Smartcards, Wearables und anderen IoT-­Geräten entwickelt.

Einen dünnen und mehr als tausendfach biegbaren Li-Ionen-Akku hat Panasonic auf der electronica vorgestellt. Er soll Smartcards, Wearables und kleine IoT-Geräte mit Energie versorgen.

Nur 0,55 mm dick sind die neuen Li-Ionen-Akkuzellen von Panasonic, die sich mehr als tausendmal bis zu einem Radius von 25 mm biegen lassen sollen ohne nennenswert Kapazität zu verlieren. Panasonic gibt an, das in den Belastungstests nach tausendfachem Biegen und Verdrehen (max. 25 °) noch eine Kapazität von 99 % der Ausgangskapazität gemessen werden konnte. Die Zellen basieren auf übereinander angeordneten Elektroden und variieren in der Fläche ja nach Kapazität. Ihr interner Aufbau sorgt zusammen mit der laminierten Außenschicht dafür, dass die Zelle auch bei wiederholtem Biegen und Verdrehen nicht überhitzen kann oder ein die Hülle beschädigt wird. Dank dieser sicheren Konstruktion sollen sich die dünnen und biegbaren Li-Ionen-Akkuzellen für Anwendungen eignen, die direkt am Körper getragenen werden – z.B. Fitnessarmbänder, Smartwatches oder in Kleidung eingebettete Elektronik.

Die Zellen sollen 2018 in Serie produziert werden. Geplant sind drei Größenvarianten mit Kapazitäten zwischen 17,5 mAh und 60 mAh mit einer Masse von 0,7 g bis 1,9 g.