Kleiner, leichter und leistungsfähiger 5-kW-Labornetzgeräte von TDK-Lambda mit Leistungsregelung

Die wichtigste Neuprodukte in diesem Jahr dürften für TDK-Lambda die 5-kW-Labornetzgeräte der neuen Genesys+-Generation sein. Nach Herstellerangaben punkten die 1-HE-Netzteile im 19-Zoll-Rack-Gehäuse mit der höchsten derzeit am Markt erhältlichen Leistungsdichte in dieser Leistungsklasse.

Die programmierbaren Genesys+-Labornetzgeräte adressieren ein breites Spektrum an Anwendungen, unter anderem in der Prüf- und Messtechnik in den Branchen Luft- und Raumfahrt sowie Automotive, in der Halbleiterherstellung, in der Wasseraufbereitung oder in der Solartechnik. Im Vergleich zum Vorgängermodell Genesys (5-kW-Ausführung) ist die Leistungsdichte der neuen Netzteile doppelt so hoch.

Die Geräte sind mit fünf verschiedenen Nennausgangsspannungsbereichen erhältlich: 0 bis 10 V bei bis zu 500 A, 0 bis 20 V bei bis zu 250 A, 0 bis 30 V bei bis zu 170 A, 0 bis 300 V bei bis zu 17 A und 0 bis 600 V bei 8,5 A. Sie werden über einen dreiphasigen Weitbereichseingang an 170 bis 265 V, 342 bis 460 V oder 342 bis 528 V Netzspannung versorgt.

Die Betriebsarten und die Leistungsmerkmale

Wahlweise lassen sich die Genesys+-Laborstromversorgungen im Konstantstrom-  oder im Konstantspannungs-Modus betreiben. Auch der Betrieb im Konstantleistungs-Modus ist möglich; dieser funktioniert auf Basis der Simulation eines internen Widerstands. Den programmierbaren Innenwiderstand hat TDK-Lambda ganz neu in dieser Gerätegeneration verbaut.

Die aktive Leistungsfaktor-Korrektur (PFC) trägt zum Wirkungsgrad von bis zu 92 % bei und die Slew-Rate-Steuerung sorgt für schnelle Anstiegs- und Abfallzeiten.

Die Genesys+-Stromversorgungen besitzen ein LCD mit hohem Kontrastverhältnis, weitem Betrachtungswinkel und verstellbarer Helligkeit inklusive Dimmfunktion für eine gute Ablesbarkeit. TDK-Lambda hat bewusst auf den Einbau eines vollgraphischen Displays verzichtet. So sei ein vollgraphisches Display für den Kundenkreis und die Zielapplikationen nicht von wesentlicher Bedeutung.

Zum Ansteuern externer Systeme wie beispielsweise Lasttrenn-Relais stehen zwei frei programmierbare Steuer-Pins für die Ausgänge zur Verfügung. Ein integrierter Arbiträrgenerator erzeugt beliebige Wellenformprofile, zum Beispiel eine Autobatteriesimulation beim Anlassen eines Fahrzeugs mit bis zu 100 Schritten. Diese werden in vier Speicherzellen gespeichert und über die Kommunikationsschnittstellen oder Front abgerufen.