Stationäre Energiespeicher 2.300 Anträge für Solarstromspeicher

Die Zahl der Anträge für Solarstromspeicher nimmt weiter zu. Neuen Zahlen zufolge, haben in diesem Jahr bereits 2.300 deutsche Haushalte die staatliche Förderung zugesichert bekommen. Das Programm soll mindestens noch zwei Jahre weiterlaufen.

Die neue Zahl gab der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) bekannt. Demnach haben in diesem Jahr bereits 2.300 Haushalte die Bewilligung für den staatlichen Tilgungszuschuss für Solarstromspeicher erhalten. Damit hat sich diese Zahl innerhalb der letzten drei Monate verdoppelt, da Anfang September rund 1.100 Anträge vorlagen.

Wie die KfW (Kreditanstalt für Wideraufbau) mitteilte, entspricht das mittlerweile einem Kreditvolumen von 38 Millionen Euro. Im September waren es noch 18,7 Millionen Euro. Dieses Kreditvolumen umfasst allerdings neue Solaranlagen inklusive eines Stromspeichers. Der Tilgungszuschuss, also die eigentliche Zuzahlung des Staates, beträgt maximal 30 Prozent solch eines Kredits. Insgesamt stehen dafür 25 Millionen Euro zur Verfügung. Im September waren davon 3,3 Millionen Euro bewilligt worden.

Betrachtet man sich die reine Zahl, sind 2.300 neue Solarstromspeicher für ganz Deutschland nicht besonders viel. Die KfW gibt sich jedoch recht zufrieden angesichts der neuen Zahlen. Ein Sprecher sagte, dass die Zahl der Anträge im oberen Bereich der Erwartungen liege. Grundsätzlich sei das Förderprogramm nicht als Breitenprogramm angelegt, sondern solle dem Markt die notwendigen Startimpulse geben, damit er sich entwickeln kann.

Dem BSW zufolge soll das im Mai dieses Jahres gestartete Förderprogramm noch mindestens bis Ende 2015 laufen.