LED in Automotive Treiberbaustein mit zehn Kanälen

Der LED-Treiberbausteion A8517 integriert zehn Stromsenken, die mit jeweils 60 mA belastet und über eine I²C-Schnittstelle programmiert werden können.
Der LED-Treiberbausteion A8517 integriert zehn Stromsenken, die mit jeweils 60 mA belastet und über eine I²C-Schnittstelle programmiert werden können.

Allegro MicroSystems bringt unter der Bezeichnung A8517 ein programmierbares Treiber-IC heraus, das zehn Kanäle ansteuern kann und über eine I²C-Schnittstelle programmiert wird. Der neue Baustein wurde für den Einsatz im Automobil konzipiert.

Der neue Baustein A8517 arbeitet mit Eingangsspannungen von 4,5 bis 36 V und ist resistent gegen sogenannte "Load-Dump"-Pulse, die bei Startvorgängen im Automobil auftreten. Insgesamt zehn programmierbare 60-mA-Stromsenken sind integriert, nach Bedarf kann jeder Kanal individuell eingestellt werden. Dabei können benachbarte Kanäle parallel geschaltet werden, so dass auch LED-Ketten mit höheren Strömen betrieben werden können. Die Dimmung wird über das Tastverhältnis des PWM-Signals eingestellt; bei einer Grundfrequenz von 200 Hz wird ein Kontrastverhältnis von 5.000:1 erreicht.

Das IC AQ8517 bietet mehrere Schutzfunktionen. Dazu zählen die Erkennung von Kurzschlüssen und Überspannung am Ausgang sowie offener und kurzgeschlossener Dioden und offener bzw. kurzgeschlossenem LED-Anschluss. Darüber hinaus werden Kurzschlüsse am Leistungstransistor und an der Induktivität ebenso erkannt wie die Überschreitung der maximalen Betriebstemperatur des ICs. Der interne Leistungs-MOSFET ist zudem gegen Überschreiten eines maximalen Stromwertes geschützt.

Die bidirektionale I²C-Schnittstelle ermöglicht aus das Auslesen eines Chip-Status. Der Baustein in in einem 28-poligen eTSSOP-Gehäuse mit Wärmeleitblech (exposed thermal pad) ausgeliefert. Das Datenblatt steht zum Herunterladen bei Allegro Microsystems bereit.