Data Modul Rekordumsatz im Geschäftsjahr 2017

Internationalisierung weiter vorangetrieben: Data Modul erzielt mittlerweile die Hälfte des Umsatzes durch Geschäfte im Ausland.
Internationalisierung weiter vorangetrieben: Data Modul erzielt mittlerweile die Hälfte des Umsatzes durch Geschäfte im Ausland.

Data Modul wächst weiter. Gegenüber dem hohen Vorjahresniveau von 2016 stieg der Konzernumsatz noch einmal im zweistelligen Prozentbereich.

Das Geschäft mit Display-Systemen ist lohnenswert. 2017 war es für den Systemanbieter Data Modul so umsatzträchtig wie noch nie: »Bei wichtigen Kennzahlen wie Absatz, Konzernumsatz und Konzernergebnis haben wir Bestwerte erreicht«, schreibt der Vorstandsvorsitzende Dr. Florian Pesahl im aktuellen Geschäftsbericht.

Seit fünf Jahren starkes Umsatzwachstum

Rund 218 Millionen Euro Umsatz stehen für das Geschäftsjahr 2017 zu Buche und damit 10,7 Prozent mehr als im Vorjahr (197 Millionen Euro). Über die letzten fünf Jahre betrachtet, stieg der Konzernumsatz um durchschnittlich 11 Prozent, angefangen bei 140 Millionen im Jahr 2012. Die Mitarbeiterzahl ist seitdem von 315 auf 403 gewachsen.

Das operative Ergebnis (Gewinn vor Zinsen und Steuern) beträgt knapp 16 Millionen Euro und entspricht einer Steigerung um 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Umsatzverteilung auf Displays und Display-Systeme

Data Modul bedient die beiden Geschäftsfelder Displays und Display-Systeme. Unter den Bereich Displays fallen der Vertrieb von Standard-Displays und kundenspezifische Display-Entwicklungen. Mit (aufgerundet) 123 Millionen Euro ist es der umsatzstärkere Bereich von beiden.

Auf die Systeme entfallen (aufgerundet) 96 Millionen Euro. Der Bereich umfasst die Entwicklung von Embedded Boards, Panel-Displays und Spezialmonitore für Medizintechnik und Schiffsnavigation.

Auslandsgeschäft als Wachstumstreiber

Das Hauptgeschäft erwirtschaftet der Konzern nach wie vor in Deutschland. Als strategisches Ziel hat die Geschäftsführung aber schon länger den Blick in Richtung Internationalisierung gerichtet, die sich laut Geschäftsbericht auch im höheren Auslandsumsatz (109 Millionen Euro) und in einer gestiegenen Exportquote bemerkbar mache.

Fast die Hälfte des Umsatzes wird mittlerweile im Ausland erwirtschaftet, 2016 waren es noch etwas über 45 Prozent.