OLEDs Pilotproduktionslinie geht in Betrieb

Zur Einweihung der Pilotproduktionslinie machte sich auch Ministerin Schavan ein Bild von OLEDs.
Zur Einweihung der Pilot- produktionslinie schaute auch Ministerin Schavan vorbei.

Osram hat die Pilotproduktionslinie für organische LEDs (OLED) in Regensburg in Betrieb genommen, mit deren Aufbau im Oktober 2010 begonnen wurde.

Allein in den Aufbau der Produktionslinie am Standort Regensburg West hatte Osram seit einem Jahr rund 20 Mio. Euro investiert. Heute sind hier rund 220 Mitarbeiter tätig, der Großteil von ihnen im LED-Bereich. Bei den OLEDs sind es derzeit rund 70 Mitarbeiter.

Der Aufbau der OLED-Fertigung steht im Zusammenhang mit der Initiative "OLED 2015",  die das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 2006 ins Leben gerufen und der sich Osram im gleichen Jahr angeschlossen hatte. In den vergangenen fünf Jahren hat das BMBF mit 100 Mio. Euro Projekte gefördert, von der Industrie wurden im gleichen Zeitraum rund 500 Mio. Euro in die neue Technologie investiert.

Osram hat in den vergangenen fünf Jahren rund 50 Mio. Euro für die Erforschung und Entwicklung von OLEDs aufgewendet. Das Unternehmen geht davon aus, dass die OLED-Beleuchtung im Jahr 2020 ein Marktvolumen von  2 bis 3 Milliarden Euro haben könnte.

Der mit der Pilotproduktionslinie verfolgte Plan ist anspruchsvoll: Osram will nicht nur die Helligkeit der darauf gefertigten OLED-Panels verdoppeln und deren Lebensdauer und Effizienz weiter steigern, sondern darüber hinaus in der letzten Ausbaustufe die Herstellungskosten um 90 Prozent senken.