LED-Beleuchtung Neue ICs unterstützen modulares Leuchten-Design

Ein innovativer Ansatz für die Stromversorgung einer modularen LED-Leuchte kombiniert geringe Materialkosten, geringes EMI-Aufkommen und ein hohes Maß an Flexibilität in der Produktion. Ein neu entwickelter Mikrocontroller bietet Eigenschaften, die speziell auf die LED-Stromversorgung angepasst wurden.

Die Elektronikindustrie beliefert Hersteller von Beleuchtungsanlagen mit einer großen Auswahl an serienmäßig produzierten, zertifizierten Stromversorgungsmodulen, die speziell für LEDs entwickelt wurden. Der Einbau eines solchen Moduls ist schnell und unkompliziert. Perfekt für die Hersteller – vorausgesetzt, dass sie nur LED-Leuchten mit bekannter, definierter Lichtleistung herstellen möchten, da eine Standard-LED-Stromversorgung lediglich über eine festgelegte, konstante Strom- und Spannungsausgabe verfügt. Der Markt für Beleuchtungsanlagen ist jedoch vielfältig: Kunden verlangen nach einer Vielfalt an Größen und Designs von Leuchten mit vielen unterschiedlichen Lichtleistungsstufen. Hersteller können diesen verschiedenen Ansprüchen kaum gerecht werden, da für jede Produktvariante ein völlig neues Stromversorgungs-Design entwickelt werden müsste. Ein effizienter Ansatz löst dieses Problem durch die Entwicklung eines modularen Systems, das auf einfache und günstige Weise verändert werden kann und sich somit an eine große Vielfalt an Endprodukten anpassen lässt. Die derzeit vorhandene Auswahl an standardisierten Stromversorgungsmodulen mit festgelegter Leistung scheint dafür jedoch zu unflexibel, da verschiedene Leuchten unterschiedliche Leistungsstufen benötigen. Der Vorteil einer modularen Bauweise besteht darin, dass die meisten Komponenten, einschließlich des Netzteils, für alle Varianten an Endprodukten die gleichen sein sollten.
Für den Systementwickler ergibt sich damit eine andere Auswahl: ein konfigurierbares Stromversorgungsmodul bietet eine Reihe von Leistungsstufen aus einer Baueinheit, woraus der Anwender die gewünschte Konfiguration durch einen simplen End-of-Line-Programmierungsvorgang auswählt. Somit kann eine einzige konfigurierbare Einheit für verschiedene Varianten von Leuchten-Designs eingesetzt werden. Solche programmierbaren Module sind heute bei Lieferanten wie Philips Lighting mit seiner Xitanium-Produktpalette oder über Roal erhältlich [1].