LED-Forschungsprojekt Mit 11 Mio. Euro 40 Prozent einsparen

Mit dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt »EnLight« (Energy Effficient and Inelligent Lighting Systems) soll der Energiebedarf von LED-Beleuchtungssystemen bis zu 40 Prozent reduziert werden.

Das Projekt wird vom BMBF mit 4,1 Mio. Euro gefördert, die Projektpartner aus Wirtschaft und Forschung übernehmen rund fünf Mio. Euro und die EU weitere zwei Mio. Euro.

EnLight soll die Möglichkeiten zum Stromsparen mit LED-Beleuchtugnssystemen durch grundlegenden Innovationen bei den LED-Lichtmodulen, also der LED einschließlich der Treiber-Elektronik voll ausschöpfen helfen. Die Forschungsarbeiten betreffen auch Veränderungen der Sockestandards. So ist beispielsweise der E27-Sockel nicht für eine Anbindung von Lichtmanagement-Systemen geeignet, was für einen energieeffizienten Betrieb erforderlich ist. Ein weiteres Ziel von EnLight ist es, für intelligente LED-Beleuchtungssysteme programmierbare Steuerungen und neuartige Sensoren zu entwickeln. Außerdem will man LED-Beleuchtungssysteme sowohl drahtgebunden als auch drahtlos über Funk miteinander vernetzen. Hinzu kommen völlig neue Lichtfunktionen: Auf Baiss der Forschungsarbeiten werden LED-Lichtquellen ihre Helligkeit automatisch an das vorhandene Umgebungslicht anpassen können.

Neben dem Halbleiterhersteller Infineon Technologies, der die deutsche Projektleitung innehat, arbeiten die Unternehmen BJB, Insta Elektro, NXP Semiconductors GA und Osram sowie die Fraunhofer-Gesellschaft und die RWTH Aachen an EnLight mit. Die Arbeiten der deutschen Firmen sind in das europäische »ENIAC Joint Undertaking«-Projekt »EnLight« eingebunden, das von Philips geleitet wird und in dem insgesamt 30 Partner aus sechs Ländern zusammenarbeiten.