BMFT-Forschungsprojekt Laser für die Materialbearbeitung

Prototyp eines leistungsstarken Laser-Barrens, die im Verbundprojekt IMOTHEB entwickelt werden sollen.

Im Rahmen eines BMBF-Verbundprojektes sollen die Leistung von Halbleiter-Lasern um 40 Prozent gesteigert werden, bei gleichbleibender Strahlqualität.

Die Unternehmen Osram Opto Semiconductors und Dilas werden in dem Forschungsprojket IMOTHEP gemeinsam mit dem Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie (MBI) neue Ansätze und Technologien erforschen, mit denen sich die Kosten für Laser-Pumpmodule deutlich reduzieren lassen. Zu deren Komponenten gehören neben den Halbleiter-Lasern auch Kühlelemente, Optiken und Sensorik.

Der Name IMOTHEB steht für "Integrierte Mikro-Optische und mikro-THermische Elemente für Dioden-Laser hoher Brillanz"; damit ist auch der Anspruch der Forscher gesetzt: Imhotep gilt als der Baumeister der Stufenpyramide des Djoser in Sakkara (ca. 2690 bis 2640 v. Chr.) und damit als der erste Architekt.

Das Forschungsprojekt IMOTHEB bildet die gesamte Wertschöpfungskette vom Halbleiter-Chip bis zum kompletten Laser-System ab.

  • Osram Opto Semiconductors koordiniert das Verbundprojekte und bringt sein Know-how für  Halbleiter, Laser-Dioden und Laser-Barren ein.
  • Dilas verantwortet die Aufbautechnik mit verbesserten Wärmewiderständen sowie einer höheren Integration in Laser-Module und realisiert die Automatisierung der Modulfertigung.
  • Das Max-Born-Institut analysiert und charakterisiert als wissenschaftlicher Partner die Chips und Module.