LED-Systeme primärseitig absichern Kompakte SMD-Schmelzsicherung mit hohem I²t-Wert

Für den Primärschutz von LED-Systemen sind Schmelzsicherungen eine einfache Lösung. Schurter bietet dazu aktuell drei neue Modelle für Nennströme zwischen 50 mA und 30 A und einem Ausschaltvermögen von 200 und 1500 A an.

Schmelzsicherungen für die primärseitige Absicherung von LED-Stromversorgungen benötigen im Allgemeinen einen hohen I²t-Wert, um durch die typischen Einschaltspitzen nicht sofort auszulösen. Im Fall eines Kurzschluss muss der Stromkreis sicher unterbrochen werden, was ein hohes Ausschaltvermögen der Sicherung erfordert. Da LED-Netzteile in der Regel möglichst kompakt ausgelegt werden, sollten die Sicherungen eine kleine Bauform haben und für den Betrieb bei hohen Temperaturen zertifiziert sein.

Das Modell UMT-H von Schurter hat eine träge Ausschaltcharakteristik (gemäß UL 248-14), ist für 24 verschiedene Nennströme zwischen 160 mA bis 30 A und Nennspannungen bis 250 VDC bzw. 277 VAC geeignet. Ihr Ausschaltvermögen liegt bei bis zu 1500 A. Das Keramikgehäuse misst 5,3 x 16 mm². Die zulässige Umgebungstemperatur wird vom Hersteller mit -55 °C bis +125 °C angegeben.

Die gleichen Temperaturbedingungen gelten auch für die Modelle UMT 250 (träge Ausschaltcharakteristik) und UMF 250 (flinke Ausschaltcharakteristik). Sie sind beide für eine Nennspannung von 250 VAC oder 125 VDC ausgelegt. Die UMT 250 eignet sich für Nennströme zwischen 80 mA und 10 A und unterbricht den Stromkreis sicher bei Strömen zwischen 35 und 200 A. Die UMF 250 hat ein Ausschaltvermögen von 100 bis 200 A und kann bei Nennströmen zwischen 0,5 und 10 A verwendet werden.

Alle drei Modelle sind für das Reflow-Löten geeignet. Das Lötprofil und weitere technische Informationen sind über die Webseite des Herstellers einsehbar.