LEDs von Kyocera Fineceramics Emissionsspektrum nach Maß

Professionelle Farbinspektionen sollen häufig zeigen, wie ein Objekt unter Sonnenlicht wirkt - dafür muss das Spektrum der Lichtquelle auch dem der Sonne nachempfunden sein.
Professionelle Farbinspektionen sollen häufig zeigen, wie ein Objekt unter Sonnenlicht wirkt - dafür muss das Spektrum der Lichtquelle auch dem der Sonne nachempfunden sein.

Für professionelle Anwendungen in der Industrie bietet Kyocera LEDs mit angepasstem Lichtspektrum. Das Motto lautet hier: Qualität hat seinen Preis.

Der Goldstandard der LED-Beleuchtung ist das Sonnenlichtspektrum. Nicht nur LED- und Leuchtenhersteller für die Allgemeinbeleuchtung bemühen sich darum, das Emissionsspektrum ihrer künstlichen Weißlichtquellen möglichst nah an dem sichtbaren Spektrum der Sonne zu halten. Auch in der Industrie sind solche LED-Lichtquellen gefragt, zum Beispiel für Farbinspektionen in der Automobilbranche.

Das Spektrum einer Weißlicht RGB-LED ist prinzipiell über die Ansteuerung der drei Farbkanäle einstellbar. Alternativ dazu kann eine LED auch aus nur einem blau-emittierenden Chip bestehen, der hinter einer farbkonvertierenden Schicht liegt.

Kyocera hat sich darauf spezialisiert, bei diesen LEDs das emittierte Spektrum maßzuschneidern. Hier steckt das Know-how in der Planung und der Fertigung der farbkonvertierenden Schicht. Für die Planung nutzt der japanische Konzern eine Simulationssoftware aus eigener Entwicklung, um die Einflüsse von Veränderungen im Aufbau der farbkonvertierenden Schicht auf das Emissionsspektrum zu untersuchen. Entsprechende Fertigungsanlagen und Erfahrung auf dem Gebiet der Leuchtstoffmischtechnologie sind im Unternehmen traditionell vorhanden.

Ein über die Konversionsschicht maßgeschneidertes Lichtspektrum ist allerdings nicht günstig, dafür lässt es sich aber sehr genau einstellen. Im Vergleich zu einer RGB-LED können hier die drei Peaks im Spektrum, die von der roten, gelben und blauen LED herrühren, effektiv unterdrückt werden.