Leuchten, Leuchtsysteme und Beleuchtungskonzepte von Zumtobel Das Lichtmanagement im Frankfurter St Martin Tower

Der St Martin Tower in Frankfurt ist mit LED-Leuchten und einem Lichtmanagementsystem von Zumtobel ausgestattet. Für den österreichischen Hersteller ist es ein weiteres erfolgreich umgesetztes Großprojekt.
Der St Martin Tower in Frankfurt ist mit LED-Leuchten und einem Lichtmanagementsystem von Zumtobel ausgestattet. Für den österreichischen Hersteller ist es ein weiteres erfolgreich umgesetztes Großprojekt.

Der 828 Meter hohe Burj Khalifa in Dubai, der internationale Flughafen in Bejing oder das Autohaus BMW Gregoir im belgischen Puurs – das Beleuchtungskonzept und auch die LED-Leuchten stammen allesamt aus dem Hause Zumtobel. Auch der 2015 frisch eröffnete St Martin Tower in Frankfurt gehört dazu.

Zu den unzähligen erfolgreich realisierten Großprojekten der Unternehmensgruppe Zumtobel zählt nun auch der im Juni 2015 eingeweihte St Martin Tower in Frankfurt, der als Büro- und Konferenzgebäude vermietet wird. Die Flurbeleuchtung des 70 Meter hohen und 18 Stockwerke umfassenden Turms und des zum Tower gehörenden U-förmigen Nebengebäudes geschieht über LED-Einbauleuchten aus der Baureihe «Panos infinity». Die Module mit integriertem Vorschaltgerät mit Dali-Schnittstelle liefern bis zu 750 Lumen Lichtstärke bei einer Effizienz von 100 lm/W.

Für die Bürobeleuchtung fiel die Wahl auf LED-Anbau- und Pendelleuchten des Typs «Sequence», die kaltweißes Licht (4000 K) emittieren und auf eine überdurchschnittlich gute Farbtoleranz von maximal drei MacAdam-Ellipsen spezifiziert sind. Gebinnt werden die LEDs allerdings bei 25 °C, was weit von den üblichen Betriebstemperaturen entfernt ist.

Dass man sich bei Zumtobel nicht nur als Leuchtenhersteller, sondern auch als Licht-Designer versteht und beide Disziplinen zu kombinieren weiß, lässt sich anhand dieses Leuchtensystems erahnen. Es ist so konzipiert, dass es sowohl direktes Licht, das über insgesamt 14 Arrays aus segmentierten Linsen geformt wird, als auch indirektes Licht erzeugt. Die indirekte Beleuchtung, die vorrangig zur Erzeugung einer angenehmen Atmosphäre gedacht ist, wird über LEDs erzeugt, die hinter diffus streuenden Schichten liegen, die die Linsen-Arrays umranden. Durch diese Kombination kann Licht direkt auf den Arbeitsplatz gelenkt und gleichzeitig eine freundliche Stimmung kreiert werden. Über zwei Dali-Schnittstellen sind beide Beleuchtungsarten vollständig getrennt voneinander ansteuerbar. Insgesamt liefert das «Sequence»-Leuchtsystem eine Beleuchtungsstärke von gut 9500 Lumen bei einer Systemleistung von 90 W, einem Gewicht von 8 kg und Systemabmessungen von ungefähr 2100 x 100 x 60 mm³.

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St Martin Tower und andere Licht-Großprojekte

Zumtobels Lichtkonzept im Frankfurter St Martin Tower und weitere Großprojekte

Für die akzentuierte Beleuchtung von beispielsweise Bildern oder kleinen dekorativen Gegenständen wurden «Diamo» LED-Strahler montiert. Sie sind kompakt, liefern wahlweise warmweißes (2700 K) oder auch kälteres Weißlicht (4000 K) mit 950 Lumen bei 15 W Leistungsaufnahme. In der Kantine ist eine auf Dezenz konzipierte Sonderanfertigung aus perforierten Aluminiumprofilen mit schwenkbaren 2,5 W-LED-Strahlern, die im Aluprofil auch versenkt werden können, installiert.

Für das Lichtmanagement wird im St Martin Tower auf das System «Luxmate Litenet» gesetzt. Es beinhaltete Funktionen wie Zeit-, Anwesenheits- und Tageslichtmanagement. Dafür wird «Luxmate» auch mit den Jalousien gekoppelt. Ein komplexes Beleuchtungsprogramm, bei dem sich die Helligkeit und Farbtemperatur der Beleuchtung über den Tagesverlauf ändern, um z.B. den circadischen Rhythmus zu unterstützen, kann damit erstellt und je nach Bedarf angepasst werden.