3. Elektronik lighting congress Das Kongressprogramm ist online

Die Redaktion der Elektronik präsentiert unter dem Motto "Ideen für neues Licht" ein anspruchsvolles Programm und stellt Technologie und Technik den Anforderungen aus der allgemeinen Beleuchtungstechnik gegenüber. Der einleitende Hauptvortrag von Prof. Ing. Peter Anders zum Thema: "Planen mit Licht" zeigt, wie LEDs die Spielräume der Lichtplaner erweitern.

Die Verfügbarkeit von Weißlicht-LEDs ausreichender Lichtstärke hat den Markt der Beleuchtungstechnik entscheidend verändert. Nicht nur die deutlich höhere Lebensdauer und die bessere Lichtausbeute, sondern auch die erweiterten technischen Möglichkeiten machen die LEDs zum Leuchtmittel der Wahl. Aber die LED hat in der Beleuchtungstechnik keine Revolution ausgelöst. Das war auch nicht zu erwarten, denn immer noch gilt: Es ist schwer, etwas zu ersetzen, das sich etabliert hat. Erst mit dem Glühlampenverbot kam Bewegung in den Markt. Aber der vergleichsweise zähe Marktverlauf bei den Retrofit-Lampen ist nicht unbedingt das Merkmal der LED-Beleuchtungstechnik; vielmehr sind es die Nischenanwendungen, in denen die neuen Leuchtmittel ihre Überlegenheit ausspielen.

Günstige Eigenschaften, hoher Entwicklungsaufwand

Die günstigen Eigenschaften der LEDs eröffnen die Möglichkeit zur Entwicklung von Nischenprodukten, die gegenüber den bisherigen Lösungen entscheidende Vorteile bieten wie Taschenlampen oder Bühnenscheinwerfer, oder aber neue technische Lösungen wie die Navigation in geschlossenen Räumen via Smartphone - vorstellt vom amerikanischen Start-up-Unternehmen ByteLight (www.bytelight.com). Die Möglichkeiten der LED aber sind ohne zusätzlichen Aufwand bei der Leuchtenentwicklung nicht auszuschöpfen. Dabei sind alle Disziplinen der Elektronik-Entwicklung gefordert: elektronische Schaltungstechnik, thermische Auslegung und optisches Design, ergänzt durch Lichttechnik und Haustechnik. Die für den Betrieb einer LED (fast) immer erforderliche Ansteuerungselektronik wird dabei zum Sprungbrett für die neuen Ideen für das Licht: von der einfachen Dimmung über die Einstellbarkeit der Farbtemperatur und der Einbindung des Leuchtmittels in Regelkreise, etwa zur Adaption an die Helligkeit der Umgebung bis hin zur Ankopplung an Netzwerke (LIN, DALI oder Ethernet).

 

Der Kongress als Informationsdrehscheibe

Die Redaktion des Fachmediums Elektronik hat auch für dieses Jahr wieder, mit Unterstützung von externen Experten, ein Kongressprogramm entwickelt, das die technologische Entwicklung der LED und den Stand der Technik in den Basisdisziplinen der LED-Beleuchtungstechnik - Schaltungstechnik, thermisches Management und Optikdesign - darstellt. Mit dem Thema "Automotive" rückt auch die Zukunft der LED-Beleuchtungstechnik ins Blickfeld; die für das Automobil entwickelten Systeme genügen heute schon höchsten Ansprüchen an Zuverlässigkeit und Funktion auch unter extremen klimatischen Bedingungen. Oder anders ausgedrückt: Die Automobiltechnik ist das Zukunftslabor der LED-Beleuchtungstechnik: Die dort entwickelten Lösungen genügen, was Komplexität und Betriebssicherheit betrifft, auch den künftigen Anforderungen der allgemeinen Beleuchtungstechnik. Mit dem einleitenden Hauptvortrag rückt Prof. Ing. Peter Andres (www.andres-lichtplanung.de) den Blickwinkel des Anwenders in den Fokus und zeigt, wie ein Lichtplaner die neuen Möglichkeiten der LEDs nutzt.

Das vollständige Programm und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden sich auf dem Web-Auftritt des Kongresses www.lighting-congress.de.