Mess- und Automatisierungstechnik Wie funktioniert das industrielle Internet of Things?

Die VIP-2014-Konferenz von National Instruments zeigte die Komponenten eines künftigen industriellen Internet of Things
Die VIP-2014-Konferenz von National Instruments zeigte die Komponenten eines künftigen industriellen Internet of Things

Die neuesten technologischen Entwicklungen und Trends rund um die Mess- und Automatisierungstechnik sowie im Umfeld der Embedded-Anwendungen und des industriellen Internet of Things standen beim Technologie- und Anwenderkongress „Virtuelle Instrumente in der Praxis“ von National Instruments im Mittelpunkt.

Beim Kongress selbst erläuterte zunächst Jean-Christoph Heyne, Vice President Asset Management Solutions bei der Siemens AG, Sektor Energy (Bild 1), welche Maßnahmen ineinandergreifen müssen, damit die Energiewende gelingen kann.

Einerseits müsse man nach seiner Meinung nach weg von den Einzel-Großkraftwerken hin zu dezentralen Energieumwandlungs-Standorten. Hinzu kommen müsse eine intelligente Smart-Grid-Regelungstechnik, die Energieangebot und Energieabnahme ins Gleichgewicht setze, was aber eine Menge an Embedded-Elektronik in den Verbrauchsgeräten der Industrie und der Haushalte erfordere. Darüber hinaus müsse nach den Worten von Heyne natürlich die Speicher- bzw. Batterietechnologie massiv vorangetrieben werden. In diesem Zusammenhang könne man auch darüber nachdenken, ob man beispielsweise an das Netz angeschlossene Batterien von Elektrofahrzeugen als Kurzzeit-Zwischenpuffer verwenden könne.

Anschließend zeigte Owen Golden, Vice President Global, Energy Segment bei National Instruments, wie mit geeigneten Tools in enger Zusammenarbeit mit führenden Industrieunternehmen vielversprechende Ideen für ein intelligenteres Stromnetz entwickelt würden. In diesem Zusammenhang mahnte Owen Golden, unbedingt Ingenieure in Entscheidungen zur Energiepolitik einzubinden, weil nur sie genügend mit der Regelungstechnik, die ja zweifellos eine zentrale Rolle einnehmen würde, vertraut seien.