Datenerfassung Voll vernetzt

Große Messdatenmengen fallen in der Messtechnik an, die einen leichteren Umgang fordern.
In der Messtechnik fallen große Datenmengen an, die geschickt verarbeitet werden müssen.

Die technische Entwicklung unserer Haushaltsgeräte, Labore, Produktionsanlagen und Fahrzeuge geht in großen Schritten voran. Um den wachsenden Bedarf an präziser Messtechnik für die Entwicklung und Fertigung zu decken, muss der Umgang mit großen Messdatenmengen wesentlich erleichtert werden.

Mit SmartDAC+ hat Yokogawa eine neue Gerätefamilie von Datenakquise-Systemen entwickelt. Sie richtet sich an die Forschungs- und Entwicklungsabteilungen in den Unternehmen und Instituten. Die Anwendungsbereiche erstrecken sich auf die Bereiche Automotive, regenerative Energien, Labore sowie Prüfstandsentwickler/-bauer.

Modular und flexibel

Das Konzept der SmartDAC+-Gerätefamilie soll dynamisch an viele Aufgaben anpassbar und ebenso offen für die Zukunft sein. Der modulare Aufbau bietet dem Anwender viele Vorteile:

  • sehr einfache Ergänzung und Erweiterung
  • verschiedene Eingangs- und Ausgangsmodule
  • flexible Anpassung an die Messaufgabe
  • Kombination mehrerer Geräte
  • Vorverdrahten des Prüfaufbaus.

Für den Einsatz gibt es verschiedene Ein- und Ausgangsmodule, die beliebig miteinander kombiniert werden können: universelle analoge Eingänge, digitale Ein- und Ausgänge sowie Relaisausgänge. Mit der Erweiterungseinheit GX60 lässt sich außerdem der Verdrahtungsaufwand für Sensorik minimieren. Der Anwender kann die Erweiterungseinheit nahe an der Sensorik platzieren und so die Messdaten der Erweiterungseinheit via Ethernet (TCP/IP) an die Datenerfassungseinheit übertragen. Die Anbindung an die Yokogawa-Leistungsanalysatoren (WT300, WT500 und WT1800) ist ebenfalls implementiert. Via Ethernet-TCP/IP-Verbindung können die Leistungsmessdaten direkt in das SmartDAC+ übertragen werden.

Das Erfassen von Messdaten aus einem Datenerfassungssystem (z.B. Temperatur, Druck, Durchfluss) und das gleichzeitige Erfassen der Leistungsmessdaten (Spannung, Strom, Wirkungsgrad) in Abhängigkeit voneinander ermöglicht den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen eine direkte Analyse und Korrelation während des Tests am Prüfling. Die Messgrößen mehrerer Prüflinge, wie Temperaturen, Spannungen und Ströme, können gleichzeitig verglichen und ausgewertet werden. Außerdem können nun auch hohe Ströme und Spannungen erfasst werden. Ein Anwendungsbeispiel ist der Test von weißer Ware zur Zertifizierung für das EU-Label.