Hard-/Software-Entwicklung Systemdesign weiter erleichtern

National-Instruments Gründer Dr. James Truchard zeigt sich auf der Entwicklerkonferenz NI Week überzeugt, dass die neue LabVIEW-Software-Version einen Durchbruch in Bezug auf Design-Sicherheit und -Beschleunigung bedeutet.
National-Instruments Gründer Dr. James Truchard zeigt sich auf der Entwicklerkonferenz NI Week überzeugt, dass die neue LabVIEW-Software-Version 2013 einen Durchbruch in Bezug auf Design-Sicherheit und -Beschleunigung bedeutet.

Arbeitserleichterung heißt das Stichwort: Um auch sehr komplexe Mess-, Steuer-, Regelungs- und Automatisierungs-Systeme in Hard- und Software noch besser entwickeln zu können hat National Instruments auf seiner Entwicklerkonferenz NI Week die Version 2013 des Systemdesign-Softwarepakets LabVIEW vorgestellt.

Die wesentlichen Optimierungen umfassen vor allem die Unterstützung von Dual-Core-ARM- und Xilinx-Bausteinen der neuesten Versionen, darunter auch die Chips der Xlilinx-Zynq-Familie, die als programmierbare System-on-chip-Logikbausteine die Realisierung leistungsfähiger Hard-/Software-Kombinationen auf Chip-Level ermöglichen. National Instruments arbeitet bekanntlich seit langem schon mit den Zynq-Bausteinen, um anwendermodifizierbare Hardware wie z.B. Wandler oder Filter zu realisieren.

Erweiterte Stabilitätsmechanismen sorgen in der neuen Programmversion auch dafür, dass sehr komplexe Applikationen der Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik sicher und optimiert arbeiten. Realisiert ist dies hauptsächlich durch neues Code-Management, Dokumentations- und Verifikations-Tools. Auch eine die Übersichtlichkeit durch visuelle Einblendungen verbessernde Universal-Kommentar-Funktion an Blockdiagrammen wurde hinzugefügt.

Unter anderem mit einem Tool von Wirebird Labs konnte auch die Umsetzungszeit von Designs in reale Hard-/Software-Projekte weiter reduziert werden. Nun kann man beispielsweise die Ereignisse in der Queue einer Ereignisstruktur ansehen. Beim Erstellen eines Installationsprogramms werden auch die von der erstellten Applikation benötigten Installer für Treiber und andere Softwarekomponenten automatisch ausgewählt, was deutlich Zeit sparen hilft. 

Ebenfalls kann man  LabVIEW-Applikationen auf Hardware von National Instruments entwickeln, die mit Windows-Embedded-Standard-Betriebssystemen arbeitet. Neue und geänderte Virtual Instruments, zusätzliche Funktionen zur Speicher- und String-Verwaltung sowie Neue und geänderte Klassen, Eigenschaften, Methoden und Ereignisse tragen ebenfalls dazu bei, dass Anwendungen noch rascher entwickelt werden können.

Und nicht zuletzt wurden weitere Routinen hinzugefügt, um beispielsweise Überwachungs-, Anzeige - und Steuerungsfunktionen mit modernen Mobilgeräten wie iOS-Systemen (Apple) oder mit Android-Tablets oder -Smartphones zu realiseren.