National Instruments Software baut die Hardware um

Der neue Controller ist auch in seiner Grund-Hardware-Struktur durch Software modifizierbar.
Der neue Controller cRIO-9068 ist sogar in seiner Hardware-Struktur durch LabVIEW-Software modifizierbar.

Vor einem Jahr stellte National Instruments mit dem Vektor-Signal-Transceiver VST ein Messtechnik-Instrument vor, das per Software direkt vom Anwender in seiner Hardwarestruktur verändert werden kann. Jetzt kommt ein I/O-System heraus, bei dem neben der I/O-Konfiguration (wie bislang) auch noch die Controller-Hardware selbst via Software individuell modifizierbar ist.

Der neue Controller trägt die Typenbezeichnung cRIO-9068, er entstammt der Familie der CompactRIO-Systeme (rekonfigurierbare I/O-Systeme) und unterstützt damit den Anwender bei der Bewältigung anspruchsvoller Embedded-Steuer-, -Regel- und -Überwachungs-Aufgaben vielfältiger Art.

Programmierbar sind die Hardware-Strukturen des Controllers mit der grafischen Systemdesignsoftware LabVIEW von National Instruments, die in der neuen Version 2013 erweiterte Zugriffsmöglichkeiten, wie z. B. die einfachere Erstellung von Webdiensten oder den sicheren, browser-basierten Zugriff über den Industriestandard WebDAV bietet.

Technische Kernelemente des neuen Controllers sind die Zynq-7020-All-Programmable-SoC-Bausteine von Xilinx, die einen Dual-Core-Prozessor Cortex-A9 von ARM und ein Xilinx-7-FPGA miteinander kombinieren. 

Die  Charakteristika:

  • Viermal schnellere Leistung als vorherige Generationen aufgrund eines Dual-Core-Prozessors Cortex-A9 von ARM mit 667 MHz und Artix-7-FPGA von Xilinx
  • Neues, Linux-basiertes Echtzeitbetriebssystem für größere Flexibilität ermöglicht Anwendungsentwicklungen mit LabVIEW Real-Time sowie C/C++
  • Erweiterter Betriebstemperaturbereich von -40 bis 70 °C
  • Gewohnte Programmierung mit LabVIEW, die sicherstellt, dass in neuen wie bereits existierenden Designs mit minimalem Aufwand die neue Technologie genutzt werden kann.