Fehler simulieren Serielle Schnittstellen unter Druck setzen

Mit den PXI Modulen von Pickering Interfaces lassen sich Fehler in seriellen Schnittstellen simulieren.
Mit den PXI Modulen von Pickering Interfaces lassen sich Fehler in seriellen Schnittstellen simulieren.

Gerade in sicherheitsrelevanten Anwendungen müssen die Hersteller das Verhalten von differentiellen seriellen Schnittstellen testen, um sicherzustellen, dass das System sicher und berechenbar reagiert. Neue PXI Module von Pickering Interfaces helfen dabei.

Die beiden neuen PXI Fehlersimulationskarten von Pickering Interfaces versetzen den Hersteller in die Lage, Fehlermechanismen an den gängigsten differentiellen seriellen Schnittstellen nachzubilden.

Das PXI Modul 40-200, ein differentielles Fehlersimulationsmodul, ist für Schnittstellen mit niedrigerer Datenrate wie CAN und FlexRay ausgelegt. Für hohe Datenraten wird das Fehlersimulationsmodul 40-201 eingesetzt, das für AFDX und 1000BaseT Ethernet geeignet ist. Beide Module ermöglichen die Nachbildung von Fehlermechanismen, wie zum Beispiel die Unterbrechung und Schlüsse an Signalpfaden, sowie Fehlerkategorien, bei denen Datenleitungen mit externen Fehlersignalen wie Versorgungsspannung oder Bezugspotential kurzgeschlossen werden. Im Standardmodus schützt der Software Treiber vor kritischen Fehlern, um ein versehentliches Verschalten ungewollter Pfade, wie einen Schluss von Versorgungsspannung mit Bezugspotential zu verhindern. Ein spezieller Modus erlaubt aber auch die völlig freie Wahl der Fehlermechanismen.

Beide Module werden von eBIRST, Pickerings Testwerkzeug für Schaltmodule, unterstützt. Zum Anschluss der Module steht ein einfach zu handhabender 78poliger Sub-D Stecker zur Verfügung, der von Pickerings (nicht differenzieller) Standardkabel- und Verbindungstechnik unterstützt wird. Darüber hinaus kann Pickering Interfaces Adapter für differentielle Schnittstellen zu anwendungsspezifischen Steckern entwickeln und liefern.