Single-Board-Messtechnik Revolution: Das erste »Open Instrument«

Was Raspberry Pi und Arduino in der Embedded-Minicomputer-Welt, das will nun »Red Pitaya« in der Single-Board-Messtechnik werden: Eine rote Platine, nicht einmal handtellergroß und mit FPGA und ordentlicher ARM-Rechenleistung bestückt zeigt den Weg zu einem frei modifizierbaren Kompakt-Messgerät, das sich der Anwender ganz auf seine Bedürfnisse hin »zurechtkonfigurieren« kann.

Die Firma, die das Board herausbringt, trägt den gleichen Namen: »Red Pitaya« (www.redpitaya.com) wurde im Juni 2013 von vier Ingenieuren gegründet, deren Fachkenntnisse aus den Bereichen Robotik, leistungsstarke Diagnose und Instrumentierung für Partikelbeschleuniger stammen. 

Red Pitaya bedeutet soviel wie Drachenfrucht (eine essbare Frucht bestimmter aus Mittelamerika stammender epiphytischer Kakteenarten). Die gleichnamige Firmenneugründung wurde im vergangenen Jahr durch ein Startkapital von mehr als 255.000 US-Dollar durch das Kickstarter-Projekt (www.kickstarter.com) abgesichert, und für die innovative Herangehensweise an Produktentwicklungen im Test- und Messtechnikbereich erhielt das Unternehmen schon starke Unterstützung aus der Industrie.

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Red Pitaya - Die Revolution in der Single-Board-Messtechnik

Was Raspberry Pi und Arduino in der Embedded-Minicomputer-Welt, das will nun »Red Pitaya« in der Single-Board-Messtechnik werden.

Bei der Red-Pitaya-Hardware handelt es sich um ein Messinstrument auf einer Platine, das auf einer offenen Systemplattform für Instrumentierung und Steuerung basiert und zum Preis von unter 500 Dollar mehrere teure Laborgeräte ersetzen kann.

Red Pitaya basiert auf einem GNU/Linux-Betriebssystem und kann auf verschiedenen Ebenen mit einer Vielzahl von Softwareschnittstellen programmiert werden, hierzu gehören HDL, C/C++, Skriptsprachen und HTML-basierte Web-Schnittstellen.